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FAQ X-Student Research Groups

Fragen zum Antragsverfahren

Nein, in der Erstantragstellung ist das nicht möglich. Eine X-Student Research Group läuft zunächst über ein Semester. Eine Verlängerung um ein weiteres Semester kann aber später beantragt werden. Diese Beantragung ist formlos, d. h. läuft über einfache Anfrage bei der StuROPx-Koordinierungsstelle. Ob ein weiteres Semester bewilligt werden kann, hängt von den zur Verfügung stehenden Mitteln im jeweiligen Förderjahr ab.

Ja, das ist möglich. Bitte geben Sie in diesem Fall alle Antragstellenden im Online-Antragsformular an.

Bitte beachten Sie dabei: Die Förderung umfasst nur einen Lehrauftrag (2 SWS, 35 Stunden). Sie können sich aber natürlich die Stunden untereinander aufteilen (z. B. 17,5 Stunden pro Person) oder Sie teilen die Vergütung nach Auszahlung zu Semesterende. Und alle Antragstellenden können natürlich am Qualifizierungsprogramm teilnehmen.

Ja, das ist möglich. Eine Voraussetzung ist aber, dass Sie eine Anbindung an einer der vier Verbundpartnerinnen (Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin, Charité) nachweisen können, z. B. wenn Sie an einer der vier Universitäten promovieren, wenn eine Zusammenarbeit besteht oder eine anderweitige Verknüpfung vorliegt.

Bitte beachten Sie dabei: Sie müssen die institutionelle Anbindung dokumentieren. Wie die Antragstellenden aus den Verbundpartnerinnen geben Sie diese Anbindung zum einen im Online-Antragsformular an. Zum anderen füllen Sie bitte das Formular zur institutionellen Anbindung aus.

Ja, das ist möglich. Häuserübergreifende Projekte, v. a. zwischen den Verbundpartnerinnen der Berlin University Alliance, werden immer begrüßt.

Ja, das ist möglich. Interdisziplinäre Projekte werden immer begrüßt.

Nein, Kooperationen sind keine Voraussetzung. Kollaborative Projekte, insbesondere auch transdisziplinäre Projekte, werden aber immer begrüßt.

Es ist Ihnen überlassen, an welches Projekt aus Ihrer aktuellen Forschung Sie Ihre X-Student Research Group anbinden. Ein DFG-Projekt wird dabei im Vergleich zu Projekten von Doktorandinnen oder Doktoranden nicht bevorzugt. Wichtig ist, dass Sie einen Teilaspekt aus dem Projekt mit einer Gruppe Studierender bearbeiten können, dieser Aspekt für die Studierenden interessant ist und ihnen die Möglichkeit lässt, sich mit eigenen Ideen einzubringen.

X-Student Research Groups werden zweimal pro Jahr ausgeschrieben. In jedem Semester gibt es also einen Call for Proposal für das jeweils nachfolgende Semester.

Fragen zum Lehrauftrag

Der Lehrauftrag umfasst zwei Semesterwochenstunden (insgesamt 35 Stunden).

Für den Lehrauftrag werden 35 Stunden à 38,38 Euro abgerechnet. Sie erhalten damit einmalig zu Semesterende 1.343,30 Euro.

Alle Nachwuchsforschenden, die eine X-Student Research Group anbieten, erhalten einen Lehrauftrag, der über die Humboldt-Universität zu Berlin vergeben wird, unabhängig davon ob Sie an einer anderen Hochschule angestellt sind oder ob Sie Ihre Group an einer anderen Hochschule anbieten.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist es leider (noch) nicht möglich, eine X-Student Research Group auf eine bestehende Lehrverpflichtung anzurechnen.

Fragen zu Sach- bzw. Reisemitteln

Die Kostenaufstellung muss nicht zwingend sehr detailliert sein. Sie muss aber plausibel sein. Sowohl die StuROPx-Koordinierungsstelle als auch die Gutachter_inenn müssen verstehen können, wofür und warum Sie welche Mittel benötigen.

Ja, allerdings wäre es schön, wenn Sie die Konferenz gemeinsam mit einer Gruppe Studierender besuchen würden.

Es gibt zwei Möglichkeiten, wie Sie Ihre Sach- bzw. Reisemittel abrechnen können:

(1) Erstattungsantrag: Sie gehen in Vorleistung, d. h. Sie erwerben zum Beispiel Geräte oder Software und bezahlen diese zunächst selbst. Dann reichen Sie einen Erstattungsantrag bei der StuROPx-Koordinierungsstelle ein.

(2) Rechnung: Sie lassen sich eine Rechnung geben, d. h. Sie erwerben zum Beispiel Geräte oder Software und lassen sich eine Rechnung dafür ausstellen. Diese Rechnung leiten Sie an die StuROPx-Koordinierungsstelle weiter, die eine Begleichung des ausstehenden Betrags in die Wege leiten wird.

WICHTIG: Achten Sie darauf, dass die einzelnen Beträge unter 500 Euro liegen. Wenn der Betrag über 500 Euro liegt, gelten nämlich besondere Regelungen: Bei Produkten über 500 Euro (z. B. Geräte, Software) muss die Beschaffungsstelle der Humboldt-Universität zu Berlin einbezogen werden, bei Honoraren über 500 Euro muss die Clearingstelle der Humboldt-Universität zu Berlin einbezogen werden. In jedem Falle muss bei solchen höheren Beträgen zunächst die StuROPx-Koordinierungsstelle kontaktiert werden.

Nein, die Sach- bzw. Reisemittel (max. 750 Euro) werden den Projekten nicht als Pauschalbetrag zur Verfügung gestellt. Die Mittel müssen abgerechnet werden.

Fragen zur Lehrveranstaltungsart

Das X steht für Exzellenz.

X-Student Research Groups werden von Nachwuchsforschenden geleitet. X-Tutorials werden von Studierenden geleitet.

Die Lehrveranstaltungsart nach Kapazitätsverordnung ist ein Lehrforschungsprojekt.

X-Student Research Groups werden in Form von Forschungsseminaren umgesetzt. Sie sind nicht kapazitätsneutral, aber sie sind kapazitätsarm: Sie werden in der Regel nicht in einem Studiengang, sondern im überfachlichen Wahlpflichtbereich (üWP) / im freien Wahlbereich/ im Wahlpflichtbereich/ im Studienbereich Allgemeine Berufsvorbereitung (ABV) angerechnet. Sie werden also nicht auf einen spezifischen Studiengang angerechnet, sondern übergreifend auf das gesamte Studienangebot der Universität. In Abstimmung mit der AG BUA Studierende und dem BUA Büro wurde für diese Anrechnung ein eigenes Modul entwickelt. 

Ja, das ist möglich. Aufgrund der aktuellen Pandemiesituation ist davon auszugehen, dass auch das nächste Semester als Hybridsemester, d. h. zumindest in Teilen digital stattfindet. Bitte berücksichtigen Sie dies bei der Planung Ihrer X-Student Research Group. Im Qualifizierungsprogramm werden wir Sie außerdem auf das Forschen unter digitalen Bedingungen vorbereiten.

Fragen zu teilnehmenden Studierenden

X-Student Research Groups sind formal gesehen Lehrforschungsprojekte. Nach Kapazitätsverordnung können an dieser Lehrveranstaltungsart maximal 15 Studierende teilnehmen. Sollten mehr als 15 Studierende an Ihrer Group teilnehmen möchten, wird per Los entschieden. Um Rollenkonflikte zu vermeiden, wird dieses Zufallsverfahren von der StuROPx-Koordinierungsstelle übernommen.

Damit die Veranstaltung stattfinden kann, sollten mindestens 5 Studierende teilnehmen.

An einer X-Student Research Group können Studierende aus allen Verbundpartnerinnen teilnehmen (Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin, Charité). Eine Teilnahme ist aus allen Fächern und sowohl für BA- als auch MA-Studierende möglich.

Als Leiterin oder Leiter einer X-Student Research Group können Sie zwar keine Zulassungsvoraussetzungen definieren. Gleichwohl ist es möglich, dass Sie bei der Beschreibung Ihrer Group (z. B. im Vorlesungsverzeichnis) deutlich machen, für welche Studierendengruppen Ihre Group mehr oder weniger in Frage kommt. Wir empfehlen Ihnen, sich bereits bei Antragstellung dazu Gedanken zu machen und in Ihrer Projektskizze mögliche Studierendengruppen zu reflektieren (z. B. Studienabschnitt, Fachhintergrund, Vorwissen).

Die X-Student Research Groups sind in erster Linie für Studierende aus den vier Verbundpartnerinnen gedacht (Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin, Charité). Wenn noch Plätze frei sind, können an den X-Tutorials die an der Freien Universität, an der Humboldt-Universität zu Berlin und an der Technischen Universität angeboten werden, auch gerne Studierende aus anderen Hochschulen teilnehmen. Diese Studierenden müssen sich jedoch als Nebenhörer oder als Nebenhörerin an der Hochschule anmelden. An der Charité – Universitätsmedizin Berlin ist eine Teilnahme Externer nicht möglich. 

Die X-Student Research Groups werden von der StuROPx-Koordinierungsstelle häuserübergreifend in den vier Verbundpartnerinnen (Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin, Charité) bekannt gemacht (allgemeine Studierenden-Mailinglisten, Newsletter) und auch in die Vorlesungsverzeichnisse der Häuser eingepflegt. Wir raten aber dringend an, dass Sie Ihre Group auch selbst bewerben. Denn Sie wissen am besten, für welche Studierendengruppen der vier Verbundpartnerinnen Ihr Projekt von besonderem Interesse sein kann. Gute Möglichkeiten sind hier beispielsweise die Email-Verteilter der Fachschaften, einzelner Studiengänge oder Institute.

Wenn die Studierenden Interesse an einer X-Student Research Group haben, können Sie sich dafür anmelden. Bitte beachten Sie die weiterführenden Hinweise zu diesem Anmeldeprozess.

In Abstimmung mit der AG BUA Studierende und dem BUA Büro wurde für die X-Student Research Groups ein eigenes Modul entwickelt. Für Ihre Teilnahme an einer X-Student Research Group erhalten die Studierenden – je nach Haus – 5 bzw. 6 Leistungspunkte im überfachlichen Wahlpflichtbereich (üWP) / im freien Wahlbereich/ im Wahlpflichtbereich/ im Studienbereich Allgemeine Berufsvorbereitung (ABV). In diesem Modul ist auch festgelegt, welche Leistungen die Studierenden für eine erfolgreiche Absolvierung des Moduls erbringen müssen. Gerne informieren wir Sie dazu näher, wenn Ihre X-Student Research Group bewilligt wurde.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit einer Anrechnung für andere Strukturbereichen in Bachelor- und Masterstudiengängen Diese Möglichkeit sollten die Studierenden selbst mit ihrem Prüfungsbüro abklären. 

Nein, die Studierenden müssen keine Prüfungsleistung erbringen. Das Modul gilt als erfolgreich abgeschlossen, wenn alle Leistungen die in der Modulbeschreibung festgehalten sind, erbracht wurden. Der erfolgreiche Abschluss des Moduls wir durch die Leiterin oder den Leiter der X-Student Research Group bestätigt.

Ja, das können sie. Die Studierende müssen dann aber alles Weitere selbst (bzw. mit Ihrer Unterstützung) mit ihrem jeweiligen Prüfungsbüro abklären.

Fragen zum Qualifizierungsprogramm

Da die X-Student Research Groups noch in der Pilotphase sind, steht das finale Qualifizierungsprogramm noch nicht fest. Zum jetzigen Zeitpunkt besteht das Qualifizierungsprogramm aus zwei vorbereitenden Workshops (à ca. 5 Stunden) und zwei Jour-Fixen zum Austausch und zur gegenseitigen Unterstützung während des Semesters.

Aufgrund der Pandemie findet das Qualifizierungsprogramm aktuell digital statt. Ansonsten wird das Programm wahrscheinlich in Räumlichkeiten der Humboldt-Universität zu Berlin stattfinden, also in Berlin Mitte.

Fragen zur Berlin Conference for Student Research

Die Ergebnisse werden von den Studierenden präsentiert, die an Ihrer X-Student Research Group teilnehmen. Im Idealfall sind Sie natürlich dabei.

In der Regel werden die Ergebnisse in Form von kurzen Vorträgen oder als Posterpräsentation vorgestellt. Auch andere Formen sind denkbar (z. B. Ausstellungen, Video- oder Audioformate) müssen dann aber im Vorfeld mit dem Programmkommittee besprochen werden.

Die Konferenz findet einmal jährlich im September statt.

Das ist kein Problem. Sie können Zwischenergebnisse präsentieren oder wenn Sie möchten auch erste Ideen für Ihr Vorhaben schildern.

Fragen zum Auswahlprozess

Die Anträge werden von einem Expert_innenkreis begutachtet. Der Expert_innenkreis besteht aus 8 Mitgliedern: 4 Professorinnen und Professoren, 2 Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und 2 Studierende.

Der Experten_innenkreis ist paritätisch besetzt mit Blick auf die vier Verbundpartnerinnen der Berlin University Alliance. Bei der Besetzung wurde zudem auf ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis und auf eine fachliche Diversität der Mitglieder geachtet.

Der Expert_innenkreis begutachtet die eingegangenen Anträge anhand eines festgelegten Kriterienkatalogs. Für jedes Kriterium werden Punkte vergeben.

Nein, die Begutachtungskriterien sind nicht veröffentlicht. Sie sind aber implizit in den Hinweisen zur Projektskizze enthalten. Wir empfehlen Ihnen also dringend, dass Sie diese Hinweise lesen und in Ihrem Antrag berücksichtigen.

Für jeden Antrag wird eine Gesamtpunktzahl ermittelt. Dabei werden die vergebenen Punkte pro Antrag über die Gutachterinnen und Gutachter addiert. Jene Anträge, die die höchsten Punktzahlen erzielt haben, werden zur Förderung vorgeschlagen.

Der Expert_innenkreis trifft anhand der vergebenen Punkte eine Förderempfehlung, die an das Steering Committee „Teaching and Learning“ weitergeleitet wird. Dieses Steering Committee trifft den finalen Förderentscheid.

Die X-Student Research Groups befinden sich noch in der Pilotphase, so dass verschiedene Prozesse erst noch etabliert werden und Routinen entstehen müssen. Aus diesem Grund ist es zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich zu sagen, wann Sie Ihre Fördermitteilung erhalten werden. Wir gehen aber davon aus, dass wir Sie in etwa zehn bis zwölf Wochen nach der Einreichungsdeadline informieren können.

Pro Call for Proposals werden 16 X-Student Research Groups ausgewählt und gefördert. Mehr Groups können aufgrund der zur Verfügung stehenden Mittel nicht bzw. nur in Ausnahmefällen bewilligt werden, d. h. wenn im jeweiligen Förderjahr noch Restmittel vergeben werden können.