Wissenschaftsfreiheit im Fokus: Forschung zu queeren Themen aus der BUA beim Lesbisch-schwulen Stadtfest
Wie können Wissenschaftsfreiheit und demokratische Resilienz angesichts zunehmender Queerfeindlichkeit gestärkt werden? Antworten darauf gibt die DiGENet-AG Queernetzwerke in der Berlin University Alliance (BUA) am 18. und 19. Juli auf dem Lesbisch-schwulen Stadtfest rund um den Berliner Nollendorfplatz. Am Stand vor der Kalckreuthstraße 7 werden Forschung und Lehre aus den Bereichen Queer und Gender Studies vorgestellt sowie die Unterstützungsnetzwerke von und für queere Mitarbeitende und Studierende aus den Verbundeinrichtungen der BUA.
News vom 17.07.2026
Am 18. Juli informiert sich dort auch der Senator für Finanzen sowie Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Berlin Stefan Evers. Begrüßt wird er von der Kanzlerin der Freien Universität Berlin, Andrea Güttner und von Carla Eysel, Vorstand Personal und Pflege an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Das auch als Motzstraßenfest bekannte Lesbisch-schwule Stadtfest zählt zu den größten Queer-Events Europas.
Wie sich queerfeindliche politische Entwicklungen auf die Wissenschaftsfreiheit und internationale Forschungskooperationen auswirken können, schildert Dr. Alicia Neesemann anhand ihrer persönlichen Erfahrungen. Sie ist selbst trans und war bis vor Beginn der zweiten Amtszeit Donald Trumps viele Jahre sehr regelmäßig zu Dienstreisen in den USA. Die DiGENet-AG Queernetzwerke – Teil des Diversity and Gender Equality Network (DiGENet) der Berlin University Alliance – präsentieren außerdem exzellente Queer-Forschungsprojekte wie das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Handbuchprojekt „Queere Zeitgeschichten“, das Charité-Projekt „Einsamkeit von LGBT-Personen: Gründe und Ansatzpunkte zur Unterstützung“ sowie das studentische Forschungsprojekt „Mediendiskurs und Trans*Agency“, das die Darstellung von Trans*Personen in Medien untersucht. Darüber hinaus informiert die Arbeitsgruppe über Unterstützungs- und Vernetzungsangebote für queere Mitarbeitende und Studierende im Berliner Exzellenzverbund.
Das Diversity and Gender Equality Network (DiGENet) ist eine strategische Initiative der Berlin University Alliance und vereint Forschende und Praktiker*innen, die sich für ein inklusives und chancengerechtes akademisches Umfeld einsetzen. DiGENet befasst sich mit diskriminierenden Strukturen, stärkt die Diversity Studies und fördert Geschlechtergerechtigkeit, um Forschungsqualität und wissenschaftliche Integrität nachhaltig zu verbessern.
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zum Diversity and Gender Equality Network (DiGENet) der Berlin University Alliance

