'Roter Wedding' revisited: Gedächtnis-Spuren im Arbeiterbezirk
Janna Vogl, Technische Universität Berlin, Stadt- und Regionalplanung
Inhalte/ Contents
Wir suchen im Forschungsseminar den Austausch mit langjährigen Bewohner*innen des Berliner Bezirkes Wedding, um zu fragen, ob und falls ja wie dieser in alltäglichen Bezügen als Arbeiterbezirk, als „Roter Wedding“?, erinnert wird. Das Lied von Hanns Eisler und Erich Weinert ist fast 100 Jahre alt und die Struktur der Bewohnerschaft im Wedding hat sich durch Migration verändert – Prozesse, die zum Teil repräsentativ für eine veränderte Zusammensetzung der „Arbeiterklasse“ insgesamt stehen. Nach kurzen theoretischen/thematischen Inputs, entwickeln wir in Gruppen Teilfragen, die mithilfe von Gruppendiskussionen vor Ort bearbeitet werden sollen. Wir lernen eine Gruppendiskussion vorzubereiten, zu leiten und teilweise auszuwerten. Ausgewählte Ergebnisse sollen für eine kleine Ausstellung bei lokalen Kooperationspartnern aufbereitet werden. Zielgruppe sind Studierende u.a. der Stadt- und Regionalplanung, Soziologie, Sozial- und Kulturanthropologie, Geschichtswissenschaften, Europäischen Ethnologie; Vorkenntnisse zu qualitativen Forschungsmethoden sind erwünscht, aber kein Muss.
Kontakt/ Contact
janna.vogl@uni-weimar.de
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Ausstellung: Berlin-Wedding Grün - Heimat - Arbeiterbezirk - prekär - Zuzugsort aus notwendigkeit
Wie sehen langjährige Bewohner*innen das Leben am einstigen „Kudamm des Nordens“? In einer kleinen Ausstellung im „Zukunftshaus Wedding“, stellt die X-Student Research Group Ergebnisse von zwei Gruppendiskussionen zur Geschichte des Bezirks und zu Alltagsorten vor.
Öffnungszeiten: 26.08.-09.09., Mo-Fr 9-17 Uhr
Ort: Zukunftshaus Wedding Müllerstraße 56-58, 13349 Berlin
Ausstellungseröffnung am 26.08.2026, um 15.30 Uhr
