Workshop C4: Forschungsqualität und Gute Wissenschaftliche Praxis: Was kann da schon schiefgehen? / Research Quality and Good Scientific Practice: What Could Possibly Go Wrong?
Workshopleitung: Nele Hofmann und Dr. Stefan Skupien (Center for Open and Responsible Research der Berlin University Alliance)
In diesem interaktiven Workshop geht es um Forschungsqualität, Gute Wissenschaftliche Praxis (GWP) und Forschungsintegrität – und vor allem um die Frage, was diese Themen mit dem eigenen Studien- und Forschungsalltag zu tun haben. Anhand realitätsnaher Beispiele setzen sich die Teilnehmer*innen im Rahmen des Dilemma Games mit typischen Herausforderungen und Entscheidungssituationen auseinander: Was tun, wenn Zeitdruck, Erwartungen oder widersprüchliche Interessen mit den Prinzipien guter wissenschaftlicher Praxis scheinbar kollidieren? Und wie lässt sich Forschungsintegrität, resp. -qualität auch dann sichern, wenn die „richtige“ Entscheidung nicht immer eindeutig ist?
Gemeinsam diskutieren wir Fragen aus zentralen Bereichen von Forschung (Open Science, Peer Review, KI, u.a.) und werfen dabei auch einen kritischen Blick auf mögliche Fehlentwicklungen und Graubereiche. Der Workshop bietet Raum, eigene Perspektiven einzubringen, unterschiedliche Handlungsoptionen auszuprobieren und von den Erfahrungen der anderen Teilnehmer*innen zu lernen.
Am Ende des Workshops verfügen die Teilnehmer*innen über ein grundlegendes Verständnis zentraler Herausforderungen im Bereich Forschungsqualität und -integrität und erhalten praktische Anregungen für den eigenen Studien- und Forschungsalltag.
Nele Hofmann ist seit 2015 als Wissenschaftsmanagerin im Bereich der Hochschul- und Wissenschaftsforschung tätig, seit 2020 als Referentin für Forschungsqualität an der Berlin University Alliance. Seit 2025 arbeitet sie zudem als Coach für Themen aus Academia.
Stefan Skupien ist Koordinator für Open Science und betreut u.a. die Weiterentwicklung einer gemeinsamen Strategie für das Thema und das Open Science Botschafter*innen-Programm. Zusammen arbeiten sie im Team des Center for Open and Responsible Research (CORe) der Berlin University Alliance.
