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KI in der Industrie

Vier gemeinsame Forschungsvorhaben von Wissenschaftler*innen der TU Berlin, der Universität Oxford und der Siemens AG gehen an den Start und werden über ein Seed-Funding-Programm gefördert.

News vom 29.06.2026

Das trilaterale Seed-Funding-Programm im Bereich der industriellen KI zwischen der TU Berlin, der Siemens AG und der Universität Oxford geht in die fünfte Runde. Aufbauend auf dem Erfolg früherer Kooperationen haben die Abteilung „University Relations“ der Siemens AG (SAG), das „Impact Acceleration Account Team“ der Universität Oxford und das interne Forschungsförderungsprogramm des Vizepräsidenten für Forschung und Transfer der TU Berlin nun vier Projekte bekannt gegeben, die im Rahmen der aktuellen Ausschreibung gefördert werden.

 Die Finanzierung der Beteiligung von Forscher*innen der TU Berlin erfolgt über das interne Forschungsförderungsprogramm der TU Berlin in Höhe von 80.000 Euro für die 4 Projektteams. Die Förderung exzellenter Forschung durch die Zusammenarbeit mit führenden akademischen Einrichtungen und Partnern aus der Industrie ist ein zentraler Bestandteil der Forschungsstrategie der TU Berlin. Verwaltet wird das Programm vom Lehrstuhl für Entrepreneurship und Innovationsmanagement der Fakultät VII unter der Leitung von Prof. Dr. Jan Kratzer.

 Das Seed-Funding-Programm zielt darauf ab, innovative gemeinsame Forschungsvorhaben anzuregen und langfristige Partnerschaften aufzubauen. Ziel der Kooperation ist es, die Entwicklung der industriellen KI voranzutreiben.

  

  1. „Agentic Industrial Intelligence: From Digital Twin Reasoning to Cognitive Operations“

 Projektteam: Prof. Dr. Dietmar Göhlich, Fakultät V Verkehrs- und Maschinensysteme, Institut für Maschinenkonstruktion und Systemtechnik, Fachgebiet Methoden der Produktentwicklung und Mechatronik; Prof. Giuseppe De Giacomo, Department of Computer Science, University of Oxford; Dr. Jonas Nitzler, Research Scientist Simulation & Machine Learning, Siemens AG.

 In dem Projekt geht es um die Erstellung autonomer digitaler Zwillinge, die strategische Entscheidungen treffen, die Koordination zwischen industriellen Systemen gewährleisten sowie mathematische Garantien für sicherheitskritische Abläufe gewährleisten.

2. „Task-Centred Framework for Analysing Knowledge Requirements in CAD-to-CAE Workflows“

 Projektteam: Prof. Dr. Rainer Stark, Fakultät V Verkehrs- und Maschinensysteme, Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb, Fachgebiet Industrielle Informationstechnik; Prof. Sara Bernardini, Department of Computer Science, University of Oxford; Dr. Loay Alkafafi, Principal Key Expert im Geschäftsbereich Motion Control, Siemens AG

 Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung einer KI-basierten Wissensunterstützung für ingenieurtechnische Arbeitsabläufe. Diese soll Ingenieur*innen bei Aufgaben der computergestützten Konstruktion und Simulation während des gesamten Produktentwicklungsprozesses unterstützen.

 3. „Decentralised AI System with Permanent Memory and Knowledge“

Projektteam: Prof. Dr. Axel Küpper, Fachgebiet Service-centric Networking, Technische Universität Berlin und Telekom Innovation Laboratories (T-Labs); Prof. Yarin Gal, Department of Computer Science, University of Oxford; Frank Salzburger, Portfolio Manager & Senior Software Architect, Siemens AG.

 In diesem Projekt geht es um den Aufbau eines dezentralen KI-Speichersystems, das den sicheren unternehmensübergreifenden Austausch und die Wiederverwendung von KI-generiertem Wissen ermöglicht. Gleichzeitig gewährleistet das System die uneingeschränkte Datenhoheit und Kontrolle der beteiligten Industrieunternehmen.

4. „Physically Accurate Digital Twins from Video“

Projektteam: Dr. Danh Le Phuoc, Fakultät IV Elektrotechnik und Informatik, Institut für Telekommunikationssysteme, Fachgebiet Verteilte Offene Systeme; Prof. Ronnie Clark, Department of Computer Science, University of Oxford; Dr. Heike Brock, Senior Key Expert bei Siemens Foundational Technology, Siemens AG.

 Ziel ist die Entwicklung eines innovativen KI-gestützten Prozess, der aus Video- und Fotodaten automatisch simulationsfähige digitale Zwillinge erzeugt. Damit wird ein wichtiger Beitrag zur schnellen und effizienten Umsetzung von virtuellen Industrieumgebungen geleistet.

 

 Weiterführende Informationen

 Bei Interesse an einer Zusammenarbeit mit Siemens oder für weiterführende Informationen wenden Sie sich gerne an:

 Kontaktperson:

 Hoai Ngan Truong

 Siemens Research & Innovation Ecosystem Berlin

Fachgebiet Entrepreneurship und Innovation Management

h.truong@tu-berlin.de

015252184736

 

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