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Die Oxford/Berlin Wissenschaftskooperation

Kooperation zwischen Berlin und Oxford (v.l.n.r.: Christian Thomsen, Präsident TU; Sabine Kunst, Präsidentin HU; Louise Richardson, Vizekanzlerin University of Oxford; Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender Charité; Günter M. Ziegler, Präsident FU)

Kooperation zwischen Berlin und Oxford (v.l.n.r.: Christian Thomsen, Präsident TU; Sabine Kunst, Präsidentin HU; Louise Richardson, Vizekanzlerin University of Oxford; Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender Charité; Günter M. Ziegler, Präsident FU)

Zusammenarbeit in der Forschung, die institutionelle und nationale Grenzen überwindet

Die University of Oxford und vier Berliner Einrichtungen, die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Technische Universität Berlin und die Charité – Universitätsmedizin Berlin, haben im Dezember 2017 eine gemeinsame Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU) zum Aufbau einer weitreichenden Kollaboration unterzeichnet.

Die Partnerschaft baut auf den bereits vielfältigen, bestehenden Forschungsbeziehungen zwischen den fünf Einrichtungen auf und soll ein Umfeld für neue gemeinsame Projekte sowohl in den Bereichen Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaften, der Medizin und den Naturwissenschaften als auch zwischen außeruniversitären Einrichtungen wie Museen und Bibliotheken schaffen. Aufgrund der Vereinbarung sollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Partneruniversitäten künftig dabei unterstützt werden, in Berlin oder Oxford neue wissenschaftliche Kooperationen ins Leben zu rufen. Langfristig sind gegenseitige Gastaufenthalte von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Studierenden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Universitätsverwaltungen vorgesehen.

Zu einem späteren Zeitpunkt sollen voraussichtlich ein Oxford-Berlin-Forschungszentrum am Standort Berlin und ein entsprechendes „Berlin Haus“ in Oxford entstehen. Die Häuser sollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bei ihren Aufenthalten eine erste Unterkunft bieten, aber auch Arbeitsplätze und Räumlichkeiten für gemeinsame Projekte und Veranstaltungen zur Verfügung stellen. Für die nahe Zukunft ist bereits eine Einrichtung eines Oxford Büros am Standort Berlin geplant, um die immer enger werdende Zusammenarbeit und Partnerschaft der Einrichtungen auch mit Blick auf gemeinsame Aktivitäten der Einrichtungen im Zusammenhang mit gemeinsamen EU-Förderanträgen und Anträgen bei deutschen und britischen Drittmittelgebern zu unterstützen.

Die Kooperation der drei Berliner Universitäten, der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Oxford University stellt eine völlig neue Form der internationalen Kooperationen dar, die auf institutioneller Ebene angesiedelt ist. Ihr Ziel ist es, exzellente, innovative und interdisziplinäre Wissenschaftskollaborationen zu unterstützen, die weder vor institutionellen noch vor internationalen Grenzen halt machen.

Freie Universität Berlin
Humboldt Universität zu Berlin
Technische Universität Berlin
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