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BE:CURIOUS

Ein Podcast der Oxford/Berlin Wissenschaftskooperation, in dem Forscher*innen aus Berlin und Oxford auf die großen Herausforderungen unserer Zeit blicken.

Der Wissenschaftspodcast „BE:CURIOUS“

Der Wissenschaftspodcast „BE:CURIOUS“
Bildquelle: Oxford/Berlin Wissenschaftskooperation

Mit grenzenloser Neugier blicken Forscher*innen aus Berlin und Oxford auf die großen Herausforderungen unserer Zeit. In diesem Podcast erzählen sie von ihrer Arbeit, von kleinen und großen Projekten, die Grenzen überschreiten und neue Einblicke in unsere Welt eröffnen. Nicht nur in Europa, sondern global. Was können Roboter von Papageien lernen? Wie bereiten wir uns auf die nächste Pandemie vor? Und vor allem: Wie können all diese Fragen gemeinsam beantwortet werden?

BE:CURIOUS geht auf eine Reise, auf der Forscher*innen aus Oxford und Berlin gemeinsam den Herausforderungen und Themen unserer Zeit begegnen.

BE:CURIOUS ist eine gemeinsame Produktion der University of Oxford und der Berlin University Alliance. Tiefe Einblicke in komplexe Themen, gemacht für alle, die von ihrer Umwelt fasziniert sind und mehr über andere Welten erfahren möchten.

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Prof. Dr. Achim Kramer und Russell Foster

Prof. Dr. Achim Kramer und Russell Foster
Bildquelle: privat

Wenn die innere Uhr nicht mehr richtig tickt – Die Erforschung des Schlafrhythmus

Prof. Dr. Achim Kramer, Leiter der Chronobiologie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin, und Russell Foster, Professor für Schlaf- und zirkadiane Neurowissenschaften an der University of Oxford, sprechen über die Erforschung von Schlafzyklen und die innere Uhr.

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Unser Körper wird Tag für Tag durch den Sonnenkreislauf der Erde gesteuert. Doch wir alle haben auch unsere eigene innere biologische Uhr, die mal mehr, mal weniger mit diesem Tagesrhythmus im Einklang ist. Diese innere Uhr ist nicht nur für unseren Schlaf- und Wachrhythmus entscheidend, sondern auch für alle Arten von Aktivitäten unseres Körpers und unserer Zellen.

Wenn aber unsere innere Uhr und die der Außenwelt nicht synchronisiert sind, kann das schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben. Besonders problematisch ist dies für blinde Menschen, deren innere Uhr nicht durch Sonnenlicht mit dem Rhythmus der Außenwelt synchronisiert wird.

Unsere beiden heutigen Gäste arbeiten in einem von der Oxford/Berlin Wissenschaftskooperation geförderten Projekt an einer neuen Methode, um Störungen des zirkadianen Rhythmus besser zu erfassen und zu diagnostizieren, die innere Uhr von Patient*innen wieder zu synchronisieren und so ihre Lebensqualität zu verbessern. Achim Kramer und Russell Foster geben uns Einblicke in ihre Arbeit und erklären, warum zirkadiane Rhythmen so wichtig für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden sind.


Prof. Alex Kacelnik und Prof. Dr. Oliver Brock

Prof. Alex Kacelnik und Prof. Dr. Oliver Brock
Bildquelle: privat / Kopf & Kragen

Intelligenz erforschen – Was uns Vögel und Roboter über das Lernen beibringen können

Alex Kacelnik, emeritierter Professor für Verhaltensökologie an der University of Oxford, und Oliver Brock, Professor an der Technischen Universität Berlin, sprechen über ihr interdisziplinäres Projekt „Parrobots – Understanding physical problem solving in parrots and robots“.

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Man könnte meinen, dass künstliche Intelligenz und Papageien nicht viel miteinander zu tun haben, aber genau das widerlegen unsere heutigen Gäste Alex Kacelnik, der auf das Verhalten von Tieren spezialisiert ist, und Oliver Brock, ein Experte für Robotik und künstliche Intelligenz.

Die Forscher filmen Kakadus beim Lösen kinetisch-mechanischer Probleme. Diese Videos werden dann analysiert und zur Entwicklung eines Roboters mit künstlicher Intelligenz verwendet, der ähnliche Aufgaben bewältigen kann. In diesem Prozess gehen die beiden Wissenschaftler einigen der grundlegendsten Fragen über die Natur der Intelligenz nach.


Prof. Dr. Bénédicte Savoy und Prof. Dr. Dan Hicks

Prof. Dr. Bénédicte Savoy und Prof. Dr. Dan Hicks
Bildquelle: Peter Rigaud / privat

Kriegerische Beute – die dunkle Seite der europäischen Museumssammlungen

Dan Hicks, Archäologieprofessor an der University of Oxford, und Bénédicte Savoy, Kunsthistorikerin an der Technischen Universität Berlin, arbeiten gemeinsam an einem Projekt, das durch die OX/BER Wissenschaftskooperation finanziert wird.

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Vom British Museum in London bis zum neuen Humboldt Forum in Berlin – die Museen in ganz Europa sind gefüllt mit wertvollen antiken Artefakten aus aller Welt. Doch wie diese Artefakte in die Sammlungen der europäischen Museen gelangten, ist meist mit kolonialer Eroberung, Krieg und Gewalt verbunden – ein Umstand, der noch bis vor Kurzem weitgehend vergessen oder ignoriert wurde. Dan Hicks und Bénédicte Savoy wollen das nun ändern.

Das Projekt mit dem Titel Restitution of Knowledge (Wiederherstellung des Wissens) zielt darauf ab, das Wissen über die unlauteren Mittel und Wege, durch die viele dieser Artefakte in die europäischen Sammlungen gelangten, aufzudecken, zu dokumentieren und weiterzugeben. In der Podcastfolge sprechen sie über die Ergebnisse ihrer Forschung, über ihre Bedeutung für die europäischen Museen und darüber, was mit den Objekten geschehen sollte, die unrechtmäßig entwendet worden sind.


Fabian Braesemann und Fabian Stephany

Fabian Braesemann und Fabian Stephany
Bildquelle: privat / Markus Rössle

From Covid to Gentrification – Using Big Data to Help Wider Society

Fabian Braesemann und Fabian Stephany sind beide am Oxford Internet Institute als wissenschaftliche Mitarbeiter tätig.

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Jeden Tag verfolgen unzählige Apps und Dienste über unsere Computer und Geräte unser Verhalten bis ins kleinste Detail. Die meisten dieser Informationen werden von Unternehmen gesammelt und analysiert, die versuchen, uns etwas zu verkaufen – wie Amazon oder Google.

Aber könnte diese Fülle an Daten auch so genutzt werden, dass sie der Gesellschaft tatsächlich zugute kommt? Genau das wollen die Wirtschafts- und Datenwissenschaftler Fabian Braesemann und Fabian Stephany mit dem Berliner Unternehmen DWG erreichen, das sie derzeit als geplante Ausgründung aus der University of Oxford gründen. Die Idee entstand, als sich beide um eine Projektförderung bei der OX/BER Wissenschaftskooperation bewarben.

Wie im Podcast erörtert wird, kann die DWG durch die Kombination von Datensätzen auf neuartige Weise ein neues Licht auf komplexe gesellschaftliche Dynamiken werfen: von der Untersuchung der wirtschaftlichen Anfälligkeit von Covid bis hin zur Suche nach Möglichkeiten zur Vorhersage der Gentrifizierung. Diese Informationen können dann genutzt werden, um Regierungen und Organisationen zu helfen, bessere Entscheidungen zu treffen.

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