FDM@BUA Online Veranstaltung: Biologische Sammlungen vernetzen: Daten, Standards, Zusammenarbeit
Anton Güntsch, Leiter des Zentrums für Biodiversitätsinformatik und Sammlungsdatenintegration am Botanischen Garten Berlin, gibt Ihnen einen Überblick über das Management und die Vernetzung biologischer Sammlungsdaten im lokalen, nationalen und internationalen Kontext. Am Beispiel des Botanischen Gartens Berlin an der Freien Universität wird die Vielfalt biologischer Sammlungen vorgestellt – von konservierten Sammlungsexemplaren über lebende Sammlungen, Saatgut sowie Gewebe- und DNA-Proben bis hin zu Multimediaobjekten – und ihre Bedeutung für die biologische Forschung aufgezeigt.
Im Mittelpunkt stehen die Herausforderungen eines nachhaltigen lokalen Sammlungsdatenmanagements, sowohl innerhalb einzelner Institutionen als auch in Kooperationen. Darüber hinaus werden nationale und internationale Vernetzungsansätze sowie relevante Standards und Infrastrukturen vorgestellt. Dabei wird deutlich, warum Standards allein nicht ausreichen und wie semantische Interoperabilität durch gezielte Datenannotation erreicht werden kann.
Abschließend werden aktuelle Entwicklungen in der Massendigitalisierung biologischer Sammlungen sowie Citizen-Science-basierte Ansätze zur Datentranskription vorgestellt.
Bringen Sie gerne eigene Szenarien und Fragen aus Ihrem Projekt / aus Ihrer Forschungsgruppe mit, die wir im Anschluss gemeinsam diskutieren können.
Zielgruppe:
Forschende und forschungsunterstützendes Personal (FDM-Manager, Data Stewards, FDM-Servicestellen) aller Qualifikationsstufen.
Anmeldung:
Anmeldeformular für die Veranstaltung am 13.05.2026.
Zeit & Ort
13.05.2026 | 10:00 - 11:30
online über Webex
Weitere Informationen
Bei Fragen wenden Sie sich direkt an Dr. Aleksandra Trifonova via a.trifonova[at]fu-berlin.de.
Schlagwörter
- biologische Sammlungsdaten, Sammlungsdatenmanagement, semantische Interoperabilität, Digitalisierung, Citizen Science
