KI, Offenes Wissen und Digital Commons: Handeln, gestalten, verändern
13:30–17:30 Uhr
Berlin ist ein Hotspot für Initiativen, die an einer nachhaltigen digitalen Transformation arbeiten. Der Nachmittag bringt Akteur*innen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Kultur zusammen, um Brücken zwischen bisher getrennten Bereichen wie Universitäten, Archiven, Bibliotheken, Start-ups und NGOs zu schlagen.
Künstliche Intelligenz im Fokus:
KI stellt offenes Wissen ins Zentrum der öffentlichen Debatte. Themen wie Datenschutz, Netzpolitik und Transparenz unter Regulierungen wie dem EU AI Act und Digital Services Act sind ebenso relevant wie die Potenziale von Open Science und Open Source für die digitale Souveränität. Dabei gilt es, nachhaltige Infrastrukturen und partizipative Ansätze zu stärken, um Synergien zu schaffen und den Einfluss großer Plattformen auszugleichen.
Offenes Format für Strategieentwicklung:
Ein zentrales Format der Veranstaltung ist das World Café (13:30–17:30 Uhr), das interaktive Diskussionen an mehreren Thementischen ermöglicht. Ziel ist es, neue Kooperationen zu fördern und gemeinsam ein Strategiepapier zu entwickeln, das in die Debatten der neuen Bundesregierung zu Forschung, Innovation und Digitalpolitik einfließt. Das World Café legt den Grundstein dafür, die Ergebnisse werden anschließend online weiterentwickelt.
In einer ersten Phase der Veranstaltung werden zentrale Punkte für eine gemeinsame Strategie und einen Forderungskatalog an die Politik erarbeitet. Nach einer Pause können Sie verschiedene Themen besuchen und sich in den Austausch einbringen.
Themenbereiche und Gastgeber*innen:
- Offene (Daten-) Infrastrukturen schaffen und pflegen - Lydia Pintscher und Alan Ang (Wikimedia)
- KI für Nachhaltigkeit: Transparenz schaffen, Wissen vernetzen, Wirkung messen - Theresa Züger (HIIG - AI and Society Lab)
- Funding the Knowledge Commons: Finanzierung für Open Science Data(sets), Open Data Infrastructures, Open Research Software und KI - Katharina Meyer (Digital Infrastructures Insights Fund)
- Von Open Access zu KI: Wissensmärkte der Zukunft gestalten - Benedikt Schmal (TU Illmenau) und Jan Hase (Weizenbaum Institut)
- Open Source: Offene KI zwischen Wettbewerb und Gemeinwohl - Dennis Mischke (FU Berlin) und Jochen Knaus (Weizenbaum Institut)
- Paradoxien und ethische Herausforderungen von Offenheit - Lisa Markschies (HU Berlin, WI) und Katja Mayer (Universität Wien)
- Reproduzierbarkeit und KI – Verantwortung durch Open Science? - Tony Ross-Hellauer, Dominik Kowald (Know Center Graz) und Alexandra Bannach-Brown (Charité, Berlin INstitute of Health)
- Offenheit in Ausbildung und Training in KI - Anne-Sophie Waag (Wikimedia), Sven Trendow (AI.grid)
Die Themen überschneiden sich bewusst und werden von erfahrenen Hosts moderiert. Das interdisziplinäre Publikum umfasst Wissenschaft, Bibliotheken, NGOs, Verwaltung und Start-ups. An jedem Tisch diskutieren etwa 10–15 Teilnehmende. Die Arbeitssprachen sind Deutsch und Englisch.
