Angebote für die Endphase der Dissertation und für den Übergang zur Postdoc-Phase
50/10: JustWrite! Just Write! ist ein offenes Online-Schreibformat, das regelmäßige Fokus-Schreibzeiten bietet und dabei hilft, Schreibroutinen zu entwickeln. Das Format ist von Teilnehmenden selbstorganisiert und organisatorisch begleitet von der ZEWK.
Career Day: Der Career Day der Berlin University Alliance richtet sich in erster Linie an Promovierende in Berlin, die ihren Horizont erweitern und sich über die verschiedenen Karrieremöglichkeiten informieren möchten. Er ist eine hervorragende Gelegenheit für Doktoranden in Berlin, Zukunftsperspektiven zu erkunden und spannende Gäste zu treffen. Der Career Day bietet die Möglichkeit, Fachleute aus verschiedenen Branchen und Sektoren zu treffen und direkt mit ihnen zu sprechen. Die Teilnehmer können an Diskussionsrunden und World Cafés teilnehmen und mit Fachleuten zusammentreffen, die ihnen wertvolle Einblicke und Ratschläge für ihre Zukunftsaussichten geben können.
Disputationstraining: Der letzte große Meilenstein der Promotion ist die mündliche Verteidigung der Arbeit, die besondere kommunikative Herausforderungen mit sich bringt. Dieser Workshop richtet sich an Promovierende, die sich intensiv auf ihre Disputation vorbereiten wollen. Zu Beginn des Seminars wird der traditionelle Ablauf und die Bedeutung einer Disputation vorgestellt sowie Fragen gesammelt, die typischerweise in Disputationen auftreten. Im Anschluss werden verschiedene Strategien für eine überzeugende argumentative sowie rhetorische Positionierung während der Disputation vermittelt. Alle Promovierenden erhalten die Möglichkeit, ihre Disputation im Rahmen des Seminars zu simulieren und dazu ein detailliertes Feedback zu bekommen.
KI und kompetente Autorenschaft im wissenschaftlichen Schreiben: Kl-basierte Schreibtools spielen heute für das wissenschaftliche Schreiben eine wichtige Rolle. Sie werden (offen oder heimlich) für das Generieren von neuem Text sowie für das Umschreiben und Überarbeiten selbstgeschriebener Texte verwendet. Allerdings geschieht dies in einer Situation, die in mindestens zwei Hinsichten unklar ist: Zum einen fragen sich viele Promovierende, ob es rechtlich und wissenschaftsethisch überhaupt erlaubt ist, Kl basierte Schreibtools zu verwenden. Zum anderen liegt es nicht auf der Hand, wie Kl-basierte Schreibtools sinnvoll und zielführend in den Schreibprozess integriert werden können. In diesem Workshop beschäftigen wir uns deshalb mit Kl-basierten Schreibtools, und zwar indem wir nach unserer eigenen, ganz menschlichen Schreibkompetenz fragen: Worin besteht kompetente Autorenschaft in der akademischen Welt? Die Fähigkeit, neue Texte zu generieren, gehört sicherlich dazu - ebenso wie die Fähigkeit, vorliegende Texte umzuschreiben, kritisch einzuschätzen und zu verbessern. Im Workshop haben die Teilnehmer*innen die Gelegenheit, entsprechende menschliche und Kl-gestützte Schreibtechniken auszuprobieren und miteinander zu vergleichen. Zu kompetenter Autorenschaft in der Wissenschaft gehört aber auch die Übernahme von Verantwortung für den eigenen Text und ein klares Bewusstsein für die Schreibkonventionen im eigenen Fach. Im letzten Teil des Workshops beschäftigen wir uns deshalb mit der Frage, welche Regeln für die Verwendung von KI-Tools gelten. Denn Autor*in zu sein bedeutet in der Wissenschaft auch, zu wissen, welchen Regeln und Erwartungen mein Text unterliegt, und dabei auch kompetent mit Regelungsvielfalt und Regelungslücken umzugehen. In diesem Sinne ist der Workshop keine detaillierte Einführung in die Funktionsweise einzelner KI-Schreibtools, sondern verfolgt die Idee, unser Gespräch über »Al literacy« mit den Fragen nach unseren menschlichen Schreibfähigkeiten und unserem Selbstverständnis als Wissenschaftsautor*innen zu verbinden. Das Ziel ist es, auf diesem Wege über beide Fragen etwas herauszufinden: ob die Verwendung von Kl-basierten Schreibtools erlaubt ist und wie sich solche Tools sinnvoll in den Schreibprozess integrieren lassen.
Klare und überzeugende wissenschaftliche Texte schreiben: Der praxisorientierte Workshop vermittelt das nötige Know-how, um gut strukturierte, überzeugende und leicht lesbare wissenschaftliche Texte zu schreiben.
Produktiver schreiben: Der Kurs vermittelt Techniken, die es ermöglichen, effizient und mit Leichtigkeit zu schreiben. Die Teilnehmenden lernen, Schreibblockaden aufzulösen. Sie entwickeln individuelle Aktionspläne, um Selbstmanagement und Schreibproduktivität nachhaltig zu verbessern.
Zeitschriftenveröffentlichung und Peer Review meistern. Strategien für den Erfolg in den Natur- und Biowissenschaften: Der Kurs macht Teilnehmende mit den Schritten des Peer Review- und Publikationsprozesses vertraut und hilft ihnen, die Erwartungen von Begutachtenden zu verstehen und zu erfüllen.
