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Entstandene Websites und Printpublikationen im StuROPx

Die Forschungsergebnisse der X-Student Research Groups und X-Tutorials verschwinden nicht in der Schublade: Sie werden u. a. auf Webseiten, in Broschüren oder Zines dokumentiert und mit einer interessierten Öffentlichkeit geteilt. Eine Auswahl solcher Online- und Printpublikationen in kleiner Auflage finden Sie auf dieser Seite.

Screenshot from the digital exhibition platform

Screenshot from the digital exhibition platform
Bildquelle: Madeline Zehnder

Virtuelle Ausstellung Shelf Secrets: Tracing Histories of Berlin University Library Books

Die virtuelle Ausstellung „Shelf Secrets: Tracing Histories of Berlin University Library Books“ präsentiert die Ergebnisse eines buchhistorischen Forschungsseminars unter der Leitung von Dr. Madeline Zehnder, in dem Studierende ausgewählte Bände der Universitätsbibliothek eingehend untersucht haben. Im Zentrum stehen materielle Spuren wie z. B. Besitzvermerke, Gebrauchshinweise oder Randnotizen sowie der jeweilige Erwerbungskontext. Aus diesen Hinweisen rekonstruierten die Studierenden die „Biografien“ einzelner Bücher und erschlossen neue Perspektiven auf die Geschichte von Wissen, Lesen und wissenschaftlicher Praxis.

Bei der Nacht der Bibliotheken am 4. April 2025 präsentierten die Studierenden ihre Ergebnisse bereits in einer Posterausstellung, die nun digital als virtuelle Ausstellung verfügbar ist.

Weitere Informationen zur X-Student Research Group:
Shelf Secrets: Tracing Histories of Berlin University Library Books, Humboldt-Universität zu Berlin

Cover of the comic

Cover of the comic
Bildquelle: Menne/Gershenson/Steer

Comic: Anna Lena Menne, Makēda Gershenson, Alissa Steer, „Echoes of Tomorrow: Discovering Digital Positionality with Orange and the Architects“, 2024

Mit Echoes of Tomorrow vermittelt das studentische Forschungsprojekt „Digital Positionality“ seine Ergebnisse in Form eines Comics. Ausgangspunkt ist die Frage, wie digitale Umgebungen, soziale Identitäten, gesellschaftliche Machtstrukturen und technologische Systeme unsere Erfahrungen und Chancen im digitalen Zeitalter formen. Digital positionality wird als sensibilisierendes Konzept verstanden: Der Comic verknüpft persönliche Erlebnisse, gesellschaftliche Herausforderungen und digitale Realitäten zu einer visuellen Erzählung. Die Leser:innen sind eingeladen, ihre Position im vernetzten digitalen Raum wahrzunehmen – fast wie ein GPS für die digitale Welt – und werden angeregt, über alternative, gerechtere Zukünfte nachzudenken. Der Comic „Echoes of Tomorrow“ ist auf der Website des Projekts veröffentlicht. 

Weitere Informationen zum X-Tutorial:
Digital Positionality: Designing a Qualitative Map toward Epistemic Justice from the bottom up, Humboldt-Universität zu Berlin

 

Broschüre: „Schuld – Mitschuld – Unschuld. Die evangelische Kirche im Nationalsozialismus“, 2022

Broschüre: „Schuld – Mitschuld – Unschuld. Die evangelische Kirche im Nationalsozialismus“, 2022
Bildquelle: Johanna Groß

Victoria Klärner, Vera Klauser Soldá, Henrik Scholle: Schuld – Mitschuld – Unschuld. Die evangelische Kirche im Nationalsozialismus, Broschüre, 2022

Die Broschüre „Schuld – Mitschuld – Unschuld. Die evangelische Kirche im Nationalsozialismus“ versammelt mikrohistorische Einblicke in die Schicksale von Menschen, die durch die Kirchenbuchstelle Alt-Berlin erfasst wurden und reflektiert die Rolle der Berliner evangelischen Kirche im Nationalsozialismus sowie ihre Erinnerungsgeschichte. Die Publikation wurde von Studierenden im Rahmen der X-Student Research Group „Kirchliche Amtshilfe? Die Kirchenbuchstelle Alt-Berlin und der Holocaust“ unter Leitung von Dr. Philipp Dinkelaker, Johannes Kellner und Dr. Johan Wagner erarbeitet. Die Broschüre ist auf der Website des Projekts veröffentlicht.

Weitere Inforationen zur X-Student Research Group:
Kirchliche Amtshilfe? Die Kirchenbuchstelle Alt-Berlin und der Holocaust, Technische Universität Berlin

Landingpage of the platform youthdelegatesearch.org

Landingpage of the platform youthdelegatesearch.org
Bildquelle: Hettihewa/Schott

Plattform „Youth Delegate Search“

Die Plattform „Youth Delegate Search“ macht erstmals sämtliche Reden von Jugenddelegierten zur UN-Generalversammlung (1982–2015) gebündelt an einem Ort zugänglich und wissenschaftlich recherchierbar. Die Plattform ist aus der X-Student Research Group „Youth, Peace and Security – Rezeption der Reden der Jugenddelegierten in der Rechtsetzung des VN-Sicherheitsrats“, unter der Leitung von Dr. Hannah Birkenkötter, Julian Hettihewa und Felix Schott, hervorgegangen. Die Forschungsgruppe ging der Frage nach, ob und wie die Reden der Jugenddelegierten in der Rechtssetzung des VN-Sicherheitsrats – insbesondere im Kontext der Resolution 2250 – rezipiert wurden. Die Webseite youthdelegate.org bietet eine zentrale Grundlage für Forschung und Analyse zu Jugendbeteiligung in der internationalen Politik und wird kontinuierlich weiterentwickelt.

Weitere Informationen zur X-Student Research Group:
Youth, Peace and Security – Rezeption der Reden der Jugenddelegierten in der Rechtsetzung des VN-Sicherheitsrats, Freie Universität Berlin

„collective word puzzle“ in the zine „Kulturarbeit transformieren“, p. 13-16

„collective word puzzle“ in the zine „Kulturarbeit transformieren“, p. 13-16
Bildquelle: Carolina Brinkmann (et al.)

Zine: Brinkmann Carolina (u.a.): „Kulturarbeit transfomieren“, 2024

Kunst und Kultur entstehen nicht im luftleeren Raum: Strukturen, Institutionen und viele oft unsichtbare Arbeitsprozesse machen künstlerische Praxis überhaupt erst möglich. Während auf Bühnen und Bildschirmen Missstände kritisiert und Visionen einer gerechteren Gesellschaft entworfen werden, bleiben die Arbeitsrealitäten hinter den Kulissen häufig wenig sichtbar – etwa administrative, technische oder, kommunikative und finanzielle Tätigkeiten. Diese Diskrepanz untersuchte das X-Tutorial „Kulturarbeit transformieren“ unter der Leitung von Carolina Brinkmann und Patrick Kohn und fragte, wie sich Kulturarbeit in der Praxis gerechter, nachhaltiger und diskriminierungssensibler verändern lässt.
Das Ergebnis ist das Zine „Kulturarbeit transformieren – Kollektivität, Diskriminierungssensibilität, Nachhaltigkeit“.

Weitere Informationen zum X-Tutorial:
Kulturarbeit transformieren. Kollektivität - Diskriminierungssensibilität – Nachhaltigkeit, Freie Universität Berlin