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Die Chemex ist ein Kaffeezubereiter, der 1941 von Peter Schlumbohm in Chicago, USA, erfunden wurde.

Die Chemex ist ein Kaffeezubereiter, der 1941 von Peter Schlumbohm in Chicago, USA, erfunden wurde.

Wie sieht für dich die Zukunft des Kaffees aus?

Für mich ist die Zukunft des Kaffees dekolonial. Mit neuen gesetzlichen Vorgaben wie der EU-Entwaldungsverordnung sehe ich eine Rückkehr zu ökologischen Fragestellungen, aber diesmal hoffe ich auf tiefere Auseinandersetzungen mit Themen wie Gerechtigkeit, Repräsentation und Machtverhältnissen in der Wertschöpfungskette.

Außerdem müssen in den Anbauländern selbst mehr Menschen in der sensorischen Analyse ausgebildet sein. Gleichzeitig mache ich mir Sorgen, dass Spezialitätenkaffee noch mehr zur Nische wird – denn Inflation, Klimaextreme und steigende Produktionskosten erschweren den Zugang sowohl für Produzent*innen als auch für Konsument*innen.

Die Herausforderung der kommenden Jahre wird darin bestehen, hochwertigen Kaffee nicht nur exklusiv zu machen – sondern inklusiv, gerecht und verwurzelt im lokalen Wissen und den Werten der Herkunftsgemeinschaften.

Was hältst du von der Zusammenarbeit zwischen der BUA und The Barn?

Wissenschaft lebt vom Austausch – es reicht nicht, wenn Forschungsergebnisse nur in akademischen Kreisen zirkulieren. Wir müssen Barrieren abbauen und genau das hat die Zusammenarbeit zwischen der BUA und The Barn getan. Sie hat einen Raum geschaffen, in dem ich Einblicke aus meiner Forschung einem breiteren Publikum zugänglich machen und Gespräche über Nachhaltigkeit, Konsum und globale Wertschöpfungsketten führen konnte. Danke, dass ihr diese Tür geöffnet habt!

Hier erfährst du mehr über die Zusammenarbeit der BUA mit The Barn.