Was bedeutet „Diamond Open Access“ konkret, und warum haben Sie sich für dieses Modell entschieden?
BerlinUP orientiert sich an internationalen Standards für diamantenes Open Access. Publikationen sind dabei sofort und weltweit frei zugänglich. Die Publikation von qualitätsgeprüften Beiträgen erfolgt ohne Kosten für Autor*innen und Leser*innen und unbedingt unter einer möglichst freien Lizenz. Wichtig ist zudem, dass der Verlag (oder einzelne Zeitschriften) der Wissenschaft gehören und mit ihnen grundsätzlich keine kommerziellen Zwecke verfolgt werden. Aus der Sicht von BerlinUP ist Diamond Open Access ein faires Modell: Es ermöglicht eine gebührenunabhängige Teilhabe am wissenschaftlichen Publizieren, stellt wissenschaftliche Werte wie Kooperation und Gemeinwohl in den Vordergrund und stärkt die wissenschaftliche Selbstverwaltung. Diamond Open Access ist damit ein nachhaltiges, qualitätsfokussiertes und gemeinwohlorientiertes Modell.
Warum ist Open Access für die BUA so wichtig?
Wir bewegen uns auf einem globalen Wissensmarkt. Gute Open-Access-Publikationen mit Qualitätskontrolle sorgen nachweislich für die Sichtbarkeit starker Forschung der eigenen Einrichtungen. Die BUA hat sich 2023 ein „Leitbild für eine Offene Wissenschaft“ gegeben, in dem Open Access als zentrales Handlungsfeld definiert ist. Die Grundidee ist einfach: Öffentlich finanzierte Forschung soll auch der Öffentlichkeit zugutekommen. Die BUA ist mit dem genannten Leitbild und den Initiativen zur Stärkung von Open Access auf der Höhe der Zeit, wenn wir die Positionen von nationalen und internationalen Wissenschaftsorganisationen betrachten. Hochwertige, qualitätsgesicherte Open-Access-Publikationen erhöhen die Reichweite der Berliner Forschung erheblich und sind ein wesentlicher Aspekt der Internationalisierung.
