DiGENet AG Diversität sichtbar machen
Die Arbeitsgruppe „“Diversität sichtbar machen – messen und verbessern“ hat sich zum Ziel gesetzt, valide und vergleichbare Daten zu verschiedenen Diversitäts- und Geschlechterdimensionen in Forschung, Lehre und Verwaltung innerhalb und außerhalb der BUA zu sammeln. Diese Bemühungen sind eine Reaktion auf die anhaltende Datenlücke in Bezug auf unterrepräsentierte Gruppen, die die Validität und Anwendbarkeit wissenschaftlicher Erkenntnisse einschränkt. Mit der Entwicklung des Diversity Minimal Item Set (DiMIS) möchte die Gruppe ein standardisiertes Instrument zur systematischen Bewertung von Diversitätsdimensionen wie Geschlecht, sozioökonomischer Status, Gesundheit und Diskriminierungserfahrungen bereitstellen. Die Gruppe verfolgt einen interdisziplinären Ansatz, um evidenzbasierte Innovationen zu fördern und Chancengleichheit zu unterstützen. Die Gruppe führte umfangreiche Literaturrecherchen durch, befragte akademische Experten und Interessengruppen aus neun Diversitätsdimensionen und organisierte Workshops zur Entwicklung praktischer Umfragefragen. Ein wichtiges Ergebnis ist die Veröffentlichung „Diversified Innovations in the Health Sciences: Proposal for a Diversity Minimal Item Set (DiMIS)” (Elsevier, 2023), in der DiMIS als benutzerfreundliches Toolkit vorgestellt wird. Neben wissenschaftlichen Publikationen hat die Gruppe Pilotanwendungen von DiMIS unterstützt, darunter dessen Einsatz in den regelmäßigen Umfragen des Student Research Opportunities Program, und zu Validierungsbemühungen in der Kommunalverwaltung (z. B. Stadt München) und der Berlin Science Survey beigetragen.
