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Wissenschaftskommunikation

Wissenschaftskommunikation ist eine der drei zentralen Säulen der Knowledge Exchange-Strategie der Berlin University Alliance. Der Exzellenzverbund hat sich zum Ziel gesetzt, gesellschaftliche Akteur*innen intensiver am Forschungsprozess teilhaben zu lassen, die Glaubwürdigkeit der Forschung zu erhöhen und den freien Zugang zu Forschungsergebnissen zu erleichtern.

Innovative Wissenschaftskommunikation braucht einen Raum, um neue und kooperative Formate und Projekte zu entwickeln und zu erproben. Im Exzellenzverbund werden drei Formate getestet. „Experimentallabore für Wissenschaftskommunikation“ fördern Verbundprojekte, die neue Ideen interaktiver und partizipativer Kommunikation entwickeln und umsetzen. Im YouTube-Kanal „WissenAusBerlin“ präsentieren Wissenschaftler*innen der Verbundpartnerinnen ihre Erkenntnisse und Methoden und sammeln dadurch Erfahrungen im Umgang mit neuen Medien und Zielgruppen. Das Projekt „Orte der Wissenschaft“ unterstützt und entwickelt kommunikative Wissenschaftsveranstaltungen in Berlin.

Experimentallabore für Wissenschaftskommunikation

Seit April 2021 werden sechs Verbundprojekte als „Experimentallabore für Wissenschaftskommunikation“ gefördert. In den interdisziplinären Projekten werden innovative Ideen für die Wissenschaftskommunikation entwickelt ausprobiert zum Beispiel unter Einbeziehung von Theater- oder Gaming-Methoden. Im Fokus steht eine neue Form der Wissenschaftskommunikation, bei der nicht nur Wissen in die Gesellschaft kommuniziert wird, sondern die Wissenschaft neue Perspektiven durch die Gesellschaft erhält.

WissenAusBerlin

Wie erzähle ich Personen, die selbst keine Wissenschaftler*innen sind, von meiner Forschung? Welche Botschaften sollen kommuniziert werden? Was bekomme ich aus der Gesellschaft zurück?

Der YouTube-Kanal „WissenAusBerlin“ gibt Wissenschaftler*innen die Möglichkeit, Formate, Konzepte, Inhalte und vor allem sich selbst mit kurzen Beiträgen vor der Kamera auszuprobieren. Eigene Ideen und verrückten Einfälle sind erlaubt. Umsetzungsmöglichkeiten werden in einer gemeinsamen Redaktionsphase entwickelt.

Vorgestellt werden Themen und Fragen aller Disziplinen und Forschungsbereiche, die von Forschenden der Verbundpartnerinnen bearbeitet werden. Ein besonderes Augenmerkt liegt dabei auf BUA-geförderten Projekten und Strukturen sowie den Berliner Exzellenzclustern.

Welchen Einfluss hat das Leben in der Stadt auf ihre Bewohner*innen? Was können Roboter von Papageien lernen? Fördert Social Distancing wirklich Depressionen? Diese und viele weitere Fragen werden auf dem Kanal diskutiert. Zuschauer*innen sind eingeladen, sich mit Kommentaren und Anregungen zu beteiligen.

Orte der Wissenschaft

Berliner Forschung, insbesondere die Ergebnisse der Grand Challenge Initiatives, sollen projektbegleitend in etablierten öffentlichen Institutionen präsentiert werden. In lokalen Kooperationen, zum Beispiel zur gemeinsamen Nutzung von Infrastruktur, soll der Austauscht mit nicht-universitären Partner*innen intensiviert werden, um ein breites Publikum zu erreichen.

Darüber hinaus werden in zeitlich befristeten sogenannten Pop-Up Labs im öffentlichen Raum wissenschaftliche Perspektiven und Methoden mit praxis- und alltagsrelevanten Themen verknüpft und einem breiten, lokalen Publikum präsentiert. Für kurze Zeit bieten die Orte in der Nachbarschaft eine einfache Möglichkeit, sich zu begegnen und zu diskutieren.