Die Prognosen, die deinem Forschungsthema zugrunde liegen, sind insgesamt recht düster. Was gibt dir Hoffnung, dass wir Menschen einen bewussteren Umgang mit der Ressource Wasser lernen können?
Es sind auch schon Landwirt*innen und Landeigner*innen aus dem Spreewald auf uns zugekommen, um sich Informationen zu Möglichkeiten einer Wasserrückhaltung einzuholen. Mittlerweile sind Wasserextreme so allgegenwärtig, dass wir eher auf Interesse unserer Arbeit gegenüber stoßen.
Im Projekt SpreeWasser:N sind viele Partner vereint. Wie funktioniert das Arbeiten über die verschiedenen Disziplinen und Einrichtungen hinweg?
Wir waren von vorne herein sehr daran interessiert, das Projekt breit aufzustellen, um viele Aspekte des Wasserkreislaufes der Modellregion Untere Spree so detailliert wie möglich zu bearbeiten. Es ist manchmal etwas knifflig, die auf ihren jeweiligen Gebieten hoch spezialisierten Partner von ihrer eher globalen Sicht zurück zu unserer Pilotregion zurückzubringen. Im Wesentlichen sind es jedoch genau diese umfassenden Kenntnisse, die unserem Projekt zugutekommen. Durch die Zusammenarbeit über disziplinäre Grenzen hinweg wird der Diskurs in unserer Arbeitsgruppe erheblich bereichert – auch wenn die lebhaften Diskussionen mitunter sehr lange andauern können.
Liebe Irina, danke für das Gespräch!
Erfahre mehr über die BUA-Grand Challenge "Climate and Water under Change" ➔

