Springe direkt zu Inhalt
Arbeitsplätze in der Unibibliothek der HU Berlin | Credit: Michael Zalewski

Arbeitsplätze in der Unibibliothek der HU Berlin | Credit: Michael Zalewski

Wie gehen Sie mit neuen Technologien wie Künstlicher Intelligenz im Publikationsprozess um?

Wir beobachten den Einsatz von KI sehr aufmerksam und haben 2024 einen Leitfaden zum Umgang mit KI veröffentlicht. Darin ist klar: KI kann bei der Textaufbereitung helfen, aber wissenschaftliche Verantwortung und Qualitätskontrolle bleiben beim Menschen.

Welche Maßnahmen ergreift BerlinUP, um Barrierefreiheit sicherzustellen?  

Barrierearme Gestaltung ist ein zentrales Handlungsfeld. Bei der Gestaltung unserer Webseite sowie digitalen Plattformen und Infrastrukturen sind wir gut aufgestellt und achten darauf, die entsprechenden Vorgaben und Richtlinien zu erfüllen. Wir möchten, dass unsere Seiten für alle Menschen zugänglich und nutzbar sind. Darüber hinaus unterstützen wir Autor*innen und Herausgeber*innen bei der barrierearmen Gestaltung ihrer Publikationen. Schon beim Schreiben gilt es, bestimmte Dinge zu beachten – dafür stellen wir Informationen bereit, geben Tipps, helfen bei Fragen. Wir arbeiten eng mit den Herausgeber*innen und Autor*innen zusammen, um die barrierearme Aufbereitung der digitalen Inhalte sicherzustellen.

Was motiviert Sie persönlich, sich für Open Access und BerlinUP einzusetzen?

Offene Wissenschaft ist mir ein wichtiges Anliegen. Alle Menschen sollten vom Wissenszuwachs profitieren, den die Forschenden hier in Berlin und weltweit generieren. Und das geht am besten, wenn die Publikationen und Daten frei zugänglich sind. Freier Zugang stärkt Innovationskraft, interdisziplinäre Zusammenarbeit und letztlich auch die Wettbewerbsfähigkeit des Wissenschaftsstandortes Berlin. Außerdem ist es die Basis für solide wissenschaftseigene Prozesse zur Qualitätssicherung.

Gibt es ein besonderes Projekt oder eine Publikation bei BerlinUP, auf das Sie besonders stolz sind?

Es fällt schwer, ein einzelnes Beispiel hervorzuheben, da wir aus ganz unterschiedlichen Fächern spannende Publikationen begleiten durften und ich mich über jede Publikation freue, die wir frei zugänglich machen konnten. Darin liegt für mich die größte Erfüllung.

Die Interviewfragen stellte Stefanie Terp.