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Blick in den Lichthof der Universitätsbibliotheken von TU Berlin und UdK | Credit: Michael Zalewski

Blick in den Lichthof der Universitätsbibliotheken von TU Berlin und UdK | Credit: Michael Zalewski

Was ist die Mission von BerlinUP?

BerlinUP treibt die Open-Access-Transformation im wissenschaftlichen Publizieren voran. Der Verlag ermöglicht den Wissenschaftler*innen der BUA-Einrichtungen, die Ergebnisse ihrer Forschungsaktivitäten qualitätsgesichert und im Open Access in Monografien und Zeitschriften zu veröffentlichen. Angehörige der Berlin University Alliance stellen mit BerlinUP ihre wissenschaftlichen Arbeitsergebnisse für die internationale Forschung und die interessierte Öffentlichkeit weltweit frei zur Verfügung. Dabei werden die spezifischen Anforderungen fachlicher Publikationskulturen berücksichtigt. Bei BerlinUP zu publizieren setzt keine hohe finanzielle Ausstattung einzelner Wissenschaftler*innen oder Forschungsprojekte voraus. Wir setzen uns mit BerlinUP bewusst ab von gewinnorientierten, kommerziellen Verlagen und streben ein für Publizierende und Lesende kostenfreies Publikationsmodell im Sinne von Diamond Open Access an. 

Inwiefern unterscheidet sich BerlinUP von kommerziellen Verlagen?

BerlinUP hat es sich als wissenschaftsgeleiteter Verlag zum Ziel gesetzt, ein für Publizierende und Lesende kostenfreies Publikationsmodell zugrunde zu legen. Wir erfüllen mit unseren Strukturen die Forderungen von Wissenschaftsorganisationen und Fördereinrichtungen, unmittelbar frei zugängliche Erstpublikationen zu ermöglichen. Dazu haben wir wissenschaftsnahe Publikationsinfrastrukturen in den Bibliotheken geschaffen. Hier setzen wir uns vom Vorgehen kommerzieller Verlage ab: Diese erheben eine Gebühr, damit Bücher oder Artikel in Zeitschriften Open Access veröffentlicht werden können. Das ist quasi eine Bearbeitungsgebühr, die den Wegfall von Abogebühren kompensieren soll, aber vielfach weit über die Deckung von Kosten hinausgeht. Diese Gebühren liegen schnell im vier- bis fünfstelligen Euro-Bereich pro Artikel bzw. Buch. 

Zudem gibt es bei BerlinUP das Versprechen, nur die für die Verlagsarbeit nötigen Daten zu erheben und mit diesen verantwortungsvoll umzugehen. Zu Recht werden große, kommerzielle Verlage für das umfassende Tracking und die Verwertung von Daten im Rahmen der Verlagsarbeit kritisiert, sowohl von Vertreter*innen der wissenschaftlichen Community als auch der DFG. BerlinUP schließt sich dieser Kritik an und tritt für eine digitale Souveränität der Wissenschaft ein.