Gemeinsam im Verbund

Die Berlin University Alliance wird als Exzellenzverbund im Exzellenzstrategie-Wettbewerb des Bundes und der Länder gefördert. Der Antrag der vier Berliner Partnerinnen – die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Technische Universität Berlin und die Charité – Universitätsmedizin Berlin – trägt den Titel „Crossing Boundaries toward an Integrated Research Environment“ („Grenzen überwinden für einen integrierten Forschungsraum“).

Das übergeordnete Ziel der Berlin University Alliance ist es, als treibende Kraft einen gemeinsamen integrierten Forschungsraum zu gestalten und damit Berlin als einen Wissenschaftsstandort weiter zu entwickeln, der zur internationalen Spitze zählt. Viele Fragen, die die Gesellschaft und Wissenschaft bewegen, sind so groß und vielschichtig, dass sie nur im Zusammenspiel von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedener Fachrichtungen erforscht werden können. Gleichzeitig erfordert es den Einbezug der Gesellschaft und eine Stärkung des Dialogs mit Berlins Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Kultur und Zivilgesellschaft sowie internationalen Partnern. Dafür wird die Berlin University Alliance die Qualität der Zusammenarbeit auf einer neuen Stufe ausbauen und zentrale Themen gemeinsam verfolgen. So möchten die Partnerinnen gezielt große gesellschaftliche Herausforderungen zusammen mit interdisziplinärer Forschung adressieren, den kontinuierlichen Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft stärken und wissenschaftliche Karrierewege noch besser und gemeinsam fördern. Außerdem möchten sie einheitliche Standards in der Qualität von Forschung setzen und die wissenschaftliche Infrastruktur, wie zum Beispiel moderne Labore und teure Großgeräte, mit weniger bürokratischem Aufwand gemeinsam nutzen.

Für die Berlin University Alliance gelten Vielfalt, Weltoffenheit und Toleranz sowie die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses als Voraussetzungen für exzellente Forschung und Lehre. Entsprechend wollen die Partnerinnen gemeinsam zentrale Querschnittsthemen wie die Förderung von Diversität und Geschlechtergerechtigkeit, forschungsorientiertes Lehren und Lernen sowie Internationalisierung in den Fokus rücken.