Starke Partnerinnen

Globale Herausforderungen sind nicht im Alleingang zu lösen.

Vier starke wissenschaftliche Partnerinnen in Berlin bündeln ihre Kräfte, um gemeinsam und über Fach- und Institutsgrenzen hinweg Antworten auf komplexe und drängende Fragen zu finden: die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Technische Universität Berlin sowie die Charité – Universitätsmedizin Berlin.

Die Forschungsleistung dieses Universitätsverbundes trägt bereits heute entscheidend dazu bei, dass Berlin einer der führenden Wissenschaftsstandorte in Europa ist. Die Häuser sind Anziehungspunkte für namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt und Keimzellen für herausragenden wissenschaftlichen Nachwuchs. Mehr als 100.000 Studierende lernen hier. Durch zahlreiche, zum Teil über Jahrzehnte gewachsene Partnerschaften ist jede der vier Einrichtungen weltweit mit anderen wissenschaftlichen Topadressen vernetzt und schneidet in internationalen Rankings regelmäßig sehr gut ab.

Standorte der Partnerinnen

Standorte der Partnerinnen

Freie Universität Berlin

Die Freie Universität Berlin wurde 1948 von Studierenden sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gegründet, unterstützt von den amerikanischen Alliierten und Berliner Politikern.

Heute zählt die Freie Universität mit ihren Leitbegriffen Veritas, Iustitia, Libertas – Wahrheit, Gerechtigkeit, Freiheit – zu den forschungsstärksten Hochschulen in Deutschland. Gut 41.000 Studierende aus mehr als 130 Nationen lernen auf dem grünen Campus in Dahlem und angrenzenden Stadtteilen in mehr als 170 Bachelor- und Masterstudiengängen. 550 Professorinnen und Professorinnen lehren hier.

Die Freie Universität wurde 2007 und 2012 in der Exzellenzinitiative für ihr Zukunftskonzept „Veritas – Iustitia – Libertas. Internationale Netzwerkuniversität“ prämiiert und errang so als erste Universität in Berlin den Exzellenzstatus. Sie unterhält sieben Verbindungsbüros weltweit. Im Nachfolgewettbewerb Exzellenzstrategie ist sie Sprecherhochschule der Cluster Contestations of the Liberal Script (SCRIPTS) und Temporal Communities – Doing Literature in a Global Perspective sowie gemeinsam mit der Humboldt-Universität und der Technischen Universität Berlin Sprecherin des Clusters MATH+. Außerdem ist die Freie Universität beteiligt an den Exzellenzclustern NeuroCure und Matters of Activity: Image Space Material.

  • Website der Freien Universität Berlin

Humboldt-Universität zu Berlin

Die Humboldt-Universität ist die älteste Hochschule in Berlin. Seit ihrer Gründung zu Beginn des 19. Jahrhunderts werden dort alle grundlegenden Wissenschaftsdisziplinen in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften, der Mathematik und den Naturwissenschaften, der Humanmedizin sowie den Agrarwissenschaften vermittelt. Heute studieren an der Humboldt-Universität knapp 41.000 junge Frauen und Männer aus über 100 Ländern in 180 Bachelor- und Masterstudiengängen. Betreut werden sie dabei von gut 480 Professorinnen und Professoren.

In der Exzellenz-Initiative des Bundes und der Länder wurde die Humboldt-Universität 2012 für ihr Zukunftskonzept „Bildung durch Wissenschaft: Persönlichkeit – Offenheit – Orientierung“ ausgezeichnet. Bei der Exzellenstrategie warb sie 2018 erfolgreich das Exzellenzcluster Matters of Activity: Image Space Material ein und ist außerdem beteiligt an den Clustern MATH+, NeuroCure, Unifying Systems in Catalysis (UniSysCat) und Science of Intelligence (SCIoI).

Weitere Informationen: 
  • Website der Humboldt-Universität zu Berlin

Technische Universität Berlin

Die Wurzeln der Technischen Universität Berlin und ihrer Vorgängereinrichtungen reichen bis in die Zeit König Friedrichs II. zurück. In ihrer heutigen Form wurde die Technische Universität Berlin 1946 gegründet. Knapp 33.000 junge Menschen aus 147 Ländern in über 120 Bachelor- und Masterstudiengängen werden hier derzeit im engen Zusammenspiel von Ingenieur- und Naturwissenschaften mit den Planungs-, Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften für Industrie und Gesellschaft ausgebildet. Mit ihren gut 370 Professorinnen und Professoren und rund 20 Ausgründungen jährlich ist die Technische Universität Berlin zugleich ein bedeutender Wirtschaftsmotor und eine wichtige Innovationsschmiede für die Hauptstadtregion.

In der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder warb die Technische Universität Berlin den Exzellenzcluster Unifying Systems in Catalysis (UniSysCat) und den Cluster Science of Intelligence (SCIoI) ein. Außerdem ist sie gemeinsam mit der Humboldt-Universität und der Freien Universität Berlin Sprecherin des Clusters MATH+.

Weitere Informationen: 

  • Website der Technischen Universität Berlin

Charité – Universitätsmedizin Berlin

Die Charité – Universitätsmedizin Berlin ist mit rund 100 Kliniken und Instituten an 4 Campi sowie 3.001 Betten eine der größten Universitätskliniken Europas. Hier sind Forschung, Lehre und Krankenversorgung eng miteinander vernetzt – Forschende, Ärztinnen und Ärzte arbeiten interdisziplinär zusammen. An der Berliner Universitätsmedizin werden mehr als 7.500 Studierende der Human- und der Zahnmedizin ausgebildet. Die Geschichte der Charité reicht bis ins Jahr 1710 zurück. 2003 wurde sie die gemeinsame medizinische Fakultät von Freier Universität und Humboldt-Universität. Über die Hälfte der deutschen Nobelpreisträger für Medizin und Physiologie wirkten an der Charité, unter ihnen Emil von Behring, Robert Koch und Paul Ehrlich.

An der Charité ist der Exzellenzcluster NeuroCure aus der Exzellenzstrategie angesiedelt. Außerdem ist die Einrichtung an weiteren Clustern beteiligt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité bringen sich auch in nicht dezidiert medizinische Forschungsvorhaben – wie beim Exzellenzcluster UniSysCat – ein.

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Weitere Informationen: 
  • Website der Charité – Universitätsmedizin Berlin