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Migrationsfeindlichkeit “in the Name of Women’s Rights”? Eine Analyse der Verbreitung femonationalistischer Ideologie

Mathilde Höhnk, Julia Redelings, Humboldt-Universität zu Berlin, Sozialwissenschaften

Inhalte/ Contents

Öffentliche Debatten um Migration sind immer wieder vom Narrativ einer kulturell und religiös bedingten Neigung zu Misogynie und geschlechtsspezifischer Gewalt unter (muslimischen) Migrant*innen geprägt. Die Soziologin Sara R. Farris (2017) theoretisiert dieses Phänomen in ihrem Konzept des Femonationalismus, welches die politische Instrumentalisierung feministischer Ideale zur Begründung von antimuslimischen und migrationsfeindlichen Positionen beschreibt. In diesem X-Tutorial möchten wir uns das Konzept des Femonationalismus gemeinsam theoretisch erarbeiten und die Verbreitung femonationalistischer Ideologie unter Befolgung eines Mixed-Methods-Ansatzes empirisch untersuchen. Dazu legen wir zunächst den Schwerpunkt auf die Frage, welche Akteure sich mit welchen Strategien an dieser Ideologie bedienen. In einem zweiten Schritt richten wir den Blick auf die Verbreitung femonationalistischer Einstellungen auf Individualebene. Das Forschungsprojekt richtet sich vor allem an Bachelor- (mind. 3. FS) und Masterstudierende aus den Sozial- und Geisteswissenschaften.

Kontakt/ Contact

vera.mathilde.hoehnk@student.hu-berlin.de

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