Gemeinsam in die Zukunft: Frühlingsfest der Berlin University Alliance feiert die Weiterförderung des Exzellenzverbunds und den Spirit des Miteinanders
Rund 400 Akteure aus dem Wissens- und Innovationsraum Berlin haben in der Akademie der Künste die erneute Förderung der Berlin University Alliance im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern gefeiert. Das BUA-Frühlingsfest bot Gelegenheit, auf gemeinsam Erreichtes zurückzublicken, danke zu sagen und Pläne für die Zukunft zu schmieden.
Der Plenarsaal der Akademie der Künste mit seiner Glasfront zum Pariser Platz öffnete den Blick auf das Brandenburger Tor, das Wahrzeichen Berlins. Mit dem einsetzenden Abendlicht füllte sich der Raum; Gespräche entstanden in kleinen Gruppen, verlagerten sich, setzen sich fort. Eine Atmosphäre, getragen von vielen Begegnungen, kurzen Wiedersehen und neuen Kontakten. Poster und Screens gaben Einblicke in Projekte aus dem Exzellenzverbund und boten Stoff für Gespräche. Das Fest – zur Feier der Weiterförderung eigens vom Sommer in den Frühling verlegt – bildete den stimmungsvollen Rahmen, um den vielen Beteiligten für ihr Engagement zu danken und den Übergang in die neue Förderphase gemeinsam zu gestalten.
Eine Jazz-Band stimmte in den Abend ein. Die offizielle Begrüßung übernahm Dr. Martin Mann, Geschäftsführer der Berlin University Alliance. Prof. Dr. Günter M. Ziegler, Sprecher der Berlin University Alliance und Präsident der Freien Universität Berlin, richtete den Blick auf die Weiterentwicklung der gemeinsamen Strukturen in den kommenden Jahren und auf das gemeinsam Erreichte. „Vielleicht“, lud Ziegler die Zuhörenden ein, „stimmen wir ab, welche Aussagen aus der Stellungnahme des Expertengremiums zur Begutachtung des Exzellenzverbunds uns am besten gefallen?“
„Die BUA hat mit der konsequenten Umsetzung ihres Antrags ‚Crossing Boundaries toward an Integrated Research Environment‘ ein überzeugendes und in der deutschen Universitätslandschaft in dieser Größenordnung bislang einzigartiges Modell etabliert.“
„Zwischen den Verbundpartnerinnen hat sich eine ausgeprägte Kultur der Zusammenarbeit und des gegenseitigen Vertrauens herausgebildet – ein transformativer kultureller Wandel in der Berliner Hochschullandschaft, der als herausragende Leistung des Verbunds und als zentrale Grundlage für die zukünftige Entwicklung des gesamten Wissenschaftsstandorts Berlin zu betrachten ist.“
„Die BUA wird nachdrücklich ermutigt, ihr erhebliches transformatives Potenzial weiter zu entfalten sowie ihren herausgehobenen Standort in Berlin gezielt zu nutzen, um eine führende Rolle bei der Initiierung grundlegender systemischer Veränderungen auf nationaler und internationaler Ebene einzunehmen.“
Lobende Worte fand auch Dr. Ina Czyborra, Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege des Landes Berlin: Als bundesweit erster Exzellenzverbund habe die Berlin University Alliance seit ihrer Gründung 2019 eine Vorreiterrolle eingenommen, die inzwischen als Berliner Modell international Beachtung finde und ganz Berlin eine einzigartige Zukunftsperspektive eröffne. In den nächsten sieben Jahren gehe es nun darum, diesen Geist der Zusammenarbeit in Berlin und Europa auszuweiten.
In kurzen Bühnengesprächen gaben zentrale Köpfe des Exzellenzverbunds Einblicke in ihre Arbeitsbereiche und Pläne für die nächsten Jahre. Ein gemeinsamer Dank an alle, die die Arbeit der BUA in den vergangenen Jahren getragen haben, schloß das Bühnenprogramm ab, ein Gruppenfoto hielt den Geist der Zusammenarbeit fest.
Im Anschluss ging der Abend in den offenen Teil über. Bei Büffet, Getränken und Musik fanden sich immer neue Gruppen zu Gesprächen zusammen, wurde im Plenarsaal mit Blick auf das im Abendlicht strahlende Brandenburger Tor zu DJ-Klängen getanzt.
Wir bedanken uns bei allen Gästen und Beitragenden und bei unserem Fotografen Stefan Klenke, der die Fotos zu diesem Bericht gemacht hat.
















