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Ringvorlesung zu Open Science und Forschungsqualität gestartet

News vom 14.11.2022

Nicht erst seit der Pandemie herrscht Einigkeit in Wissenschaft und Gesellschaft darüber, dass Forschung den höchsten wissenschaftlichen Ansprüchen genügen muss. Wissenschaft soll valide Forschungsergebnisse produzieren und Gesellschaft und Politik informieren. Daraus ergeben sich eine ganze Reihe von Anforderungen an moderne „gute“ Wissenschaft. Gleichzeitig kann das Verständnis darüber, was gute Wissenschaft ausmacht, variieren. Zugänglichkeit und Transparenz, Nachvollzieh- und Überprüfbarkeit, Interdisziplinarität und Inklusion von nicht-akademischen Akteuren werden als allgemeine Charakteristika in diesem Kontext weithin anerkannt. Wie sich diese Kriterien jeweils im konkreten Fachgebiet umsetzen lassen, ist dagegen nicht immer eindeutig. Die Frage der nachhaltigen Verbesserung von Forschungsqualität und die Implementierung von Maßnahmen im Rahmen der Open-Science-Bewegung wird in manchen Disziplinen, zum Beispiel in den Lebenswissenschaften, bereits ausgiebig diskutiert und es existieren zahlreiche Good-Practice-Beispiele. In anderen Disziplinen, zum Beispiel den Geisteswissenschaften, sucht man wiederum vergeblich konkrete Handlungsempfehlungen. Die Varianz der verschiedenen Disziplinen, die Forderung nach mehr einheitlichen Standards in der Wissenschaft und die damit verbundenen Problemlagen, sollen in dieser Veranstaltung mit verschiedenen internationalen Sprecher*innen diskutiert werden. Die theoretische Diskussion wird gerahmt von konkreten Good-Practice-Beispielen aus verschiedenen Fachbereichen.

„Promoting Open Science and Quality in Research. Examples of Good Practice and their Theoretical Background

Die Ringvorlesung wird im Wintersemester 2022/23 von der Berlin University Alliance und ihrem Schwerpunktbereich Advancing Research Quality and Value, der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Robert K. Merton Center für Wissenschaftsforschung gemeinsam organisiert. Die Vorlesungsreihe hat am 17. Oktober 2022 begonnen und findet jeden Montag im Zeitraum von 14:15 bis 15:45 Uhr in einem hybriden Format statt.

Die Vorlesung richtet sich an Studierende des MA-Studiengangs Wissenschaftsforschung der Humboldt-Universität zu Berlin und ist offen für Master- und Promotionsstudiengänge aller Fachrichtungen und Einrichtungen der Berlin University Alliance. Die Veranstaltung steht zudem auch einem interessierten (Fach-)Publikum offen. Sitzungen der Vorlesungsreihe finden auf Deutsch und Englisch statt.

Veranstaltungsort

Präsenzsitzungen: Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, 10117 Berlin, Hauptgebäude, 2. Stock, Hörsaal 3038

Link für die digitale Teilnahme: hu-berlin.zoom.us/j/69414265610

Kontakt

Dr. Stefan Skupien (wissenschaftlicher Koordinator Open Science) und Nele Albrecht (wissenschaftliche Koordinatorin Forschungsqualität)

core@berlin-university-alliance.de

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