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Studentische Forschungsvorhaben stärken

Berlin University Alliance fördert eigene Forschungsprojekte von Studierenden und Nachwuchsforschenden

News vom 13.10.2021

Bereits früh im Studium an Forschung teilhaben – das ermöglicht das Student Research Opportunities Programx (StuROPx) der Berlin University Alliance (BUA) Studierenden der vier Partnerinnen Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin und Charité – Universitätsmedizin Berlin. Studierende können entweder eigene Forschungstutorien, sogenannte X-Tutorials initiieren oder an studentischen Forschungsgruppen teilnehmen, die von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern geleitet werden. Die Bewerbung für das Sommersemester 2022 ist bis zum 28. November 2021 möglich.

Studierende können sich mit einer eigenen Projektidee für die X-Tutorials bewerben. Das Besondere an dem Konzept ist, dass die Studierenden bereits früh im Studium eigenen Forschungsfragen nachgehen. An den geförderten Kursen können Studierende aller vier Verbundpartnerinnen teilnehmen, sodass eine vielseitige, fach- und institutsüberschreitende Lern- und Forschungsumgebung entsteht.

Für die Forschungsgruppen, die sogenannten X-Student Research Groups können sich Promovierende oder PostDocs mit einem Lehrkonzept bewerben. Die selbst gewählten Forschungsfragen untersuchen sie gemeinsam mit Studierenden. „Das Format ist eine hervorragende Möglichkeit, eigene Forschungsideen mit Studierenden umzusetzen und sie intensiver in die Forschung einzubeziehen. In meiner Lehre ist mir wichtig, dass Studierende Forschung aus unterschiedlichen Blickwinkeln kennenlernen, sich in der Praxis ausprobieren und vor allem verstehen, dass sie einen wertvollen Beitrag dazu leisten können – egal, welchen Hintergrund sie mitbringen. Die X-Student Research Group ermöglicht genau das: dass die Studierenden sich mit ihren individuellen Fähigkeiten in ein interdisziplinäres Team einbringen und für die gemeinsame Arbeit gemeinsam Verantwortung tragen“, sagt Nadine Vietmeier. Die Doktorandin an der Humboldt-Universität zu Berlin hat im Sommersemester 2021 mit ihrer X-Student Research Group ein computerbasiertes Verfahren für den Einsatz in der Diagnostik der sozialen Angststörung bei Kindern und Jugendlichen untersucht.

Begutachtet werden die Anträge von einem interdisziplinären Gremium aus Mitgliedern aller Verbundpartnerinnen. Prof. Dr. iur. Eva Inés Obergfell, Sprecherin des Steering Committee des Schwerpunktbereichs Teaching and Learning und bis September 2021 Vizepräsidentin für Lehre und Studium der Humboldt-Universität zu Berlin, betont: „Es ist uns wichtig, dass die Anträge fachlich und didaktisch überzeugen und mit Blick auf die Studierenden spannende, innovative Forschungsprojekte angeboten werden. Aus diesem Grund sind sowohl Lehrende, wissenschaftliche Mitarbeitende als auch Studierende Mitglieder des Begutachtungsgremiums.“ Im aktuellen Wintersemester fördert die BUA 16 X-Tutorials und 24 X-Student Research Groups.

Interessierte können sich am 22. Oktober (Deutsch) sowie am 25. Oktober (Englisch) jeweils um 10 und 14 Uhr über die Formate informieren und Fragen zum Bewerbungsprozess stellen. Die Zugangsdaten zu den Infoveranstaltungen sind auf den Ausschreibungsseiten zu finden.

Die Berlin University Alliance

Die Berlin University Alliance ist der Verbund der drei Berliner Universitäten Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin sowie der Charité – Universitätsmedizin Berlin für die gemeinsame Gestaltung von Wissenschaft in Berlin. Die vier Partnerinnen haben sich zusammengeschlossen, um den Wissenschaftsstandort Berlin zu einem gemeinsamen Forschungsraum weiterzuentwickeln, der zur internationalen Spitze zählt. Im Zentrum der Zusammenarbeit stehen dabei die gemeinsame Erforschung großer gesellschaftlicher Herausforderungen, die Stärkung des Austausches mit der Gesellschaft, die Nachwuchsförderung, Fragen der Qualität und Wertigkeit von Forschung sowie übergreifende Vorhaben in Forschungsinfrastruktur, Lehre, Diversität, Chancengerechtigkeit und Internationalisierung. Die Berlin University Alliance wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Land Berlin im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern.

Gemeinsame Pressemitteilung der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Technischen Universität Berlin und der Charité – Universitätsmedizin Berlin

Pressekontakt
Hans-Christoph Keller, kommissarischer Pressesprecher der Berlin University Alliance und Pressesprecher der Humboldt-Universität zu Berlin
E-Mail: medien@berlin-university-alliance.de 

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