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Gemeinsame Talentförderung im Exzellenzverbund

Berlin University Alliance startet neue Förderlinie für Nachwuchsforschende

News vom 03.06.2021

An den renommierten Institutionen des Exzellenzverbunds finden Nachwuchsforschende ideale Bedingungen vor, um ihr wissenschaftliches Profil weiterzuentwickeln und sich als selbstständige Forscherinnen und Forscher zu etablieren – eingebettet in einen einzigartig vielfältigen Wissenschaftsraum. Um junge Talente über die Grenzen von Disziplinen und Institutionen hinweg gemeinsam zu rekrutieren, zu fördern und optimal zu unterstützen, schreibt die Berlin University Alliance (BUA) erstmals Nachwuchsgruppen (Junior Research Groups) in verschiedenen Bereichen aus. Die Rekrutierungsoffensive richtet sich an herausragende wissenschaftliche Talente weltweit. Die Bewerbung für die ersten Ausschreibungen ist bis zum 1. August 2021 möglich.

Im Rahmen der Nachwuchsgruppen konzipieren die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Projekte selbstständig und übernehmen die Leitung einer kleinen Forschungsgruppe an einer der Verbundpartnerinnen der BUA – Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin, Charité – Universitätsmedizin Berlin. Das Format ermöglicht ihnen somit, während der Laufzeit von vier bis fünf Jahren erste Leitungserfahrungen im wissenschaftlichen Bereich zu sammeln und ihr Forschungsprofil in Hinblick auf eine Professur oder herausgehobene Position in der Wissenschaft, der Wissenschaftsadministration oder anderen Praxisfeldern zu entwickeln.

Die Nachwuchsgruppenleiterinnen und Nachwuchsgruppenleiter profitieren dabei von der intensiven Zusammenarbeit der Verbundpartnerinnen: Diese bündeln ihre Stärken und erleichtern etwa die kooperative Nutzung von Expertise, Services, Forschungsinfrastrukturen und -geräten. Nachwuchsgruppen werden zunächst in den Bereichen Forschungsqualität und Open Science sowie Diversität und Geschlechterforschung ausgeschrieben. Zu einem späteren Zeitpunkt folgen Ausschreibungen des Objective Promoting Talent.

Die zwei Nachwuchsgruppen im Bereich Forschungsqualität und Open Science sollen den vielfältigen Aspekten des Themas Rechnung tragen und eine theoretische wie auch empirische Grundlage schaffen, um zu einem besseren Verständnis von Forschungsqualität und Open Science zu gelangen – auch mit Blick auf disziplinäre Unterschiede. Die Nachwuchsgruppen sollen zur Debatte um Qualität und Wertigkeit von Forschung über fachliche und institutionelle Grenzen beitragen und Forschungspraxen entwickeln, die das Thema Forschungsqualität nachhaltig an den Institutionen verankern und die Öffnung der Wissenschaft ermöglichen.

Weitere vier Nachwuchsgruppen beschäftigen sich mit neuen Fragestellungen, Methoden und Herangehensweisen im Bereich Diversity and Gender Equality. Ziel ist die Entwicklung innovativer Standards, die den kulturellen Wandel zu einem diversitäts- und geschlechtssensiblen Forschungs- und Lehrumfeld fördern. Dabei soll der mehrdimensionale und intersektionale Charakter von Vielfalt in wissenschaftlichen Institutionen besonders berücksichtigt werden.

  

Die Berlin University Alliance

Die Berlin University Alliance ist der Verbund der drei Berliner Universitäten Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin sowie der Charité – Universitätsmedizin Berlin für die gemeinsame Gestaltung von Wissenschaft in Berlin. Die vier Partnerinnen haben sich zusammengeschlossen, um den Wissenschaftsstandort Berlin zu einem gemeinsamen Forschungsraum weiterzuentwickeln, der zur internationalen Spitze zählt. Im Zentrum der Zusammenarbeit stehen dabei die gemeinsame Erforschung großer gesellschaftlicher Herausforderungen, die Stärkung des Austausches mit der Gesellschaft, die Nachwuchsförderung, Fragen der Qualität und Wertigkeit von Forschung sowie übergreifende Vorhaben in Forschungsinfrastruktur, Lehre, Diversität, Chancengerechtigkeit und Internationalisierung. Die Berlin University Alliance wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Land Berlin im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern.

Gemeinsame Pressemitteilung der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Technischen Universität Berlin und der Charité – Universitätsmedizin Berlin

Pressekontakt
Hans-Christoph Keller, kommissarischer Pressesprecher der Berlin University Alliance und Pressesprecher der Humboldt-Universität zu Berlin
E-Mail: medien@berlin-university-alliance.de 

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