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Forschungsqualität und Open Science zusammendenken

Erste Ringvorlesung der Berlin University Alliance startet im April

News vom 26.03.2021

Am 12. April 2021 startet die Ringvorlesung „Open Science und Forschungsqualität in Theorie und Praxis“. Organisiert wird sie von Objective 3: Advancing Research Quality and Value der Berlin University Alliance (BUA) in Kooperation mit dem Master-Studiengang Wissenschaftsforschung der Humboldt-Universität zu Berlin. Die Vorlesung beschäftigt sich mit aktuellen Fragen zu Forschungsqualität, Open Science und ihren Überschneidungen. Nationale und internationale Gäste aus Forschung und Anwendungsbereichen werden Themen wie beispielsweise Peer Review, Bewertungspraktiken, Zugänglichkeit und Nutzbarkeit freier Forschungsdaten und -ergebnisse sowie die entstehenden digitalen Infrastrukturen in innovativen und interaktiven Formaten diskutieren.

„Ich freue mich sehr auf den Start der ersten Ringvorlesung, die im Rahmen der BUA organisiert wird“, sagt Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst, Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin und Sprecherin der Berlin University Alliance, die die Ringvorlesung eröffnen wird. „Die Vorlesung denkt Forschungsqualität und Open Science auf einzigartige Weise zusammen und trägt dazu bei, innovative Lösungsansätze für die Verbesserung der Forschungsqualität in wissenschaftlichen Einrichtungen zu diskutieren und in die Praxis zu tragen.“  

Neben Sabine Kunst werden unter anderem Robert-Jan Smits, der von 2010 bis 2018 Generaldirektor für Forschung und Innovation der Europäischen Kommission war und seit 2019 Präsident der Universität Eindhoven ist, Flaminio Squazzoni von der University of Milan sowie Sarah de Rijcke und Thed van Leeuwen von der University of Leiden sprechen. Hinzu kommen zahlreiche Gäste aus dem nationalen und Berliner Forschungsraum, die in Vorträgen und Diskussionsrunden mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung in Austausch treten.

Zum Eröffnungstermin am Montag, 12. April 2021, wird Martin Reinhart, Professor am Lehrbereich Wissenschaftsforschung der Humboldt-Universität zu Berlin und Mitglied des Steering Committe 3, nach einem Grußwort von Sabine Kunst, einen Überblick über die Ringvorlesung geben und das Thema in die großen Linien der Wissenschaftssoziologie und -politik einordnen. Anschließend diskutieren er und weitere Mitglieder des Steering Committee mit Sabine Kunst zum Beispiel über wissenschaftspolitische Ziele des neuartigen Berliner Verbunds oder die besonderen Voraussetzungen, die der Verbund für die Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung von Forschungsqualität nicht nur in seinen eigenen Einrichtungen, sondern auch darüber hinaus beitragen kann. Das Publikum ist eingeladen, Fragen zu stellen und mit den Anwesenden zu diskutieren.

Die Vorlesung richtet sich an Studierende des Master-Studiengangs Wissenschaftsforschung und ist offen für Bachelor, Master- und Promotionsstudiengänge aller Fachrichtungen der Verbundpartnerinnen. Darüber hinaus ist die Veranstaltung für Interessierte aus Forschung, Lehre und Wissenschaftsmanagement geöffnet. Sie findet jeden Montag von 14 bis 16 Uhr statt. Ausnahme ist die Sitzung „Bewertungspraktiken in der Wissenschaft“ (Sarah de Rijcke, University of Leiden), die vom 17. Mai auf den 10. Juni verschoben werden musste. Veranstaltungssprachen sind Englisch und Deutsch, die entsprechenden Hinweise erfolgen jeweils zu den Sitzungen. Die Veranstaltung findet ausschließlich digital statt.

Der Teilnahmelink steht im Programm.

Kontakt 

Dr. Stefan Skupien, Wissenschaftlicher Koordinator Open Science
E-Mail: stefan.skupien@berlin-university-alliance.de

Nele Albrecht, Wissenschaftliche Koordinatorin Forschungsqualität
E-Mail: nele.albrecht@berlin-university-alliance.de  

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