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Fotoausstellung „Corona Laboratories“

Auf dem Brandenburger Kunstfestival werden Fotos aus Laboren der Humboldt-Universität zu Berlin und der Technischen Universität Berlin gezeigt

News vom 30.07.2020

Vom 30. Juli bis 2. August ist die Fotoausstellung „Corona Laboratories“ auf dem Brandenburger Kunstfestival „Festival für Freunde“ zu sehen. Vier Fotokünstlerinnen und -künstler waren bei Berliner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern – unter anderem an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Technischen Universität Berlin – zu Gast, die zum Coronavirus SARS-CoV-2 sowie zu den gesellschaftlichen Auswirkungen der Pandemie forschen.

Entstanden ist die Fotoausstellung im Rahmen des Kunstfestival 48 Stunden Neukölln. Die Fotografinnen und Fotografen Wiebke Kahn, Andreas Maria Kahn, Jaqueline Häußler und Christian Jungeblodt zeigen mit ihren Fotoserien ihre Gedanken und Eindrücke und integrieren Raumarchitektur, experimentelle Aufbauten und Alltagsgegenstände.

Auf dem Brandenburger Kunstfestival werden die vier Fotoserien dieses Mal integriert in ein erweitertes, partizipatives Ausstellungskonzept von Corona Laboratories – Schnittstelle Forschung. Digitale Bilderrahmen zeigen die Laborbilder flankiert von Daten-Projektionen des Experimental Stage Projects, die in Kooperation mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des IRI Life Science der Humboldt-Universität zu Berlin entstanden sind. Sie zeigen eine multimediale Kollage aus Daten und Strukturen der wissenschaftlichen Arbeit in Corona-Forschungslaboren. In dem atmosphärischen Raum, den die Projektionen aufspannen, verlinkt eine interaktive Installation die Besucherinnen und Besucher digital mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Sie können als Citizen Scientists in realen Projekten die Forschenden dabei unterstützen, dringliche, gesellschaftliche Fragestellungen aus der aktuellen Corona-Forschung zu beantworten.

Teil der Fotoausstellung sind die im Rahmen der Sonderausschreibung: Pandemie geförderten Projekte „Soziale Kohäsion in Krisenzeiten – Die Corona-Pandemie und anti-asiatischer Rassismus in Deutschland“, „Städtisches Leben während Corona“ und „Stress- und Entspannungsverhalten im alltäglichen Leben (SEA)“. Zudem öffnete Professor Christian Oliver Paschereit vom Fachgebiet Experimentelle Strömungsmechanik der Technischen Universität Berlin seine Labortür.

Corona Laboratories ist ein Pilotprojekt im Objective 2: Fostering Knowledge Exchange der Berlin University Alliance. Es nutzt Synergien zwischen Kunst und Wissenschaft für eine lebendige Wissenschaftskommunikation. Die Corona Laboratories sollen die Berliner Corona-Forschung jenseits der Virologie stärker sichtbar machen.

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