Berliner Wissenschaftlerin erhält Leibniz-Preis

Die Sinologin, Japanologin und Politologin Prof. Dr. Dagmar Schäfer vom Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte wird mit einem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2020 ausgezeichnet

News vom 09.12.2019

Prof. Dr. Dagmar Schäfer vom Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte (MPIWG) erhält einen Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2020 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) – den wichtigsten Forschungsförderpreis in Deutschland. Die Sinologin, Japanologin und Politologin ist Honorarprofessorin der Freien Universität Berlin und der Technischen Universität Berlin.

Dagmar Schäfer erhält den Leibniz-Preis für ihre „bahnbrechenden Beiträge zu einer umfassenden, globalen und vergleichenden Geschichte von Technik und Wissenschaft“, schreibt die DFG. „Ihre Arbeiten zu China haben ein neues Licht auf die vom Westen aus diagnostizierte angebliche Stagnation der dortigen Wissensentwicklung geworfen und neue Perspektiven eröffnet für eine Globalgeschichte seit der Periode, die man aus europäischer Sicht ‚frühe Neuzeit‘ nennt.“

Der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2020 geht an zwei Wissenschaftlerinnen und acht Wissenschaftler. Die Ausgezeichneten erhalten jeweils ein Preisgeld von 2,5 Millionen Euro. Verliehen werden die Leibniz-Preise 2020 am 16. März in Berlin.

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