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Tagung: Diaspora und Gesetz

Am Selma Stern Zentrum werden vom 17. bis 19.11. die Auswirkungen religiöser und kultureller Diversität auf die Rechtsprechung diskutiert

News vom 29.10.2019

Vom 17. bis 19. November diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf einer Tagung des Selma Stern Zentrums für Jüdische Studien in Berlin-Brandenburg, wie in multikulturell und multireligiös geprägten Gesellschaften Konflikte zwischen unterschiedlichen ethischen und juristischen Positionen miteinander vereinbart werden können. Präsentiert werden neben theoretischen und historischen Vorträgen auch Möglichkeiten zur praktischen Umsetzung. Themen sind unter anderem die jüdische Theologie des Rechtsstaats, der Wandel der Scharia von einem auf Gesetze orientieren Verständnis zu einem Wertesystem sowie der Einfluss der Diaspora auf das Verhältnis von Staat und Gemeinschaft. Der Eintritt zur Tagung ist frei, eine Anmeldung bis 08.11.2019 erforderlich unter info@selma-stern-zentrum.de erforderlich.

Das Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg ist ein Verbundprojekt der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Technischen Universität Berlin, der Universität Potsdam, des Abraham Geiger Kollegs und des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien. Es wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert.

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