DFG fördert neues Graduiertenkolleg in Berlin

An der Humboldt-Universität zu Berlin wird das neue rechtswissenschaftliche Graduiertenkolleg „DynamInt“ eingerichtet; zwei Kollegs an Freier Universität und Technischer Universität Berlin werden für weitere viereinhalb Jahre gefördert

News vom 14.05.2019

An der Humboldt-Universität wird das Graduiertenkolleg „Dynamische Integrationsordnung. Europa und sein Recht zwischen Harmonisierung und Pluralisierung (DynamInt)“ im Herbst 2019 seine Arbeit aufnehmen. Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zunächst für vier Jahre gefördert. Im Mittelpunkt der Forschung stehen desintegrative Prozesse sowie das Beharren auf nationalstaatlicher Souveränität aus dem Blickwinkel der Rechtswissenschaft. Dabei sollen Harmonisierung und Pluralisierung des Rechts in Europa als gleichwertige Mechanismen einer europäischen Integration verstanden werden.

Um weitere viereinhalb Jahre wird das Graduiertenkolleg „Parasiteninfektionen: von experimentellen Modellen zu natürlichen Systemen“ von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Neben der Freien Universität Berlin sind die Humboldt-Universität, die Charité – Universitätsmedizin Berlin, das Robert-Koch-Institut, das Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie und das Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung beteiligt.

Auch das Graduiertenkolleg „Urban Water Interfaces“ (UWI) erhält weitere viereinhalb Jahre eine Förderung der DFG. Das in enger Kooperation der Technischen Universität Berlin und dem Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) Berlin durchgeführte Kolleg befasst sich mit der Rolle natürlicher und technischer Grenzzonen im urbanen Wasserkreislauf.

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