Jahrestagung des Selma Stern Zentrums für Jüdische Studien

Das Beharrungsvermögen des Religiösen im Säkularen steht im Mittelpunkt der Konferenz der institutionenübergreifenden Einrichtung vom 4. bis 6. November 2018 an der Freien Universität Berlin

News vom 29.10.2018

Die Beziehungen und Wechselwirkungen zwischen dem Religiösen und dem Weltlichen stehen im Mittelpunkt der sechsten Jahrestagung des Selma Stern Zentrums für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg vom 4. bis 6. November an der Freien Universität Berlin. Zu den Trägereinrichtungen des Zentrums gehören neben der Freien Universität die Humboldt-Universität zu Berlin, die Technische Universität Berlin, die Universität Potsdam, die Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) (seit 2014) sowie das Abraham Geiger Kolleg und das Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung beleuchten das Thema aus soziologischer, historischer, philosophischer und theologischer Sicht. Präsentiert werden dabei die bedeutendsten philosophischen Positionen, die die drei monotheistischen Religionen – Judentum, Christentum und Islam – entwickelt haben, um ihre Beziehungen zum Säkularen zu bestimmen. Eröffnet wird die Tagung am 4. November um 18 Uhr im Centrum Judaicum mit einem Festvortrag des Sozialphilosophen Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Joas von der Humboldt-Universität zu Berlin, der sich dem Thema aus soziologischer Perspektive nähert.

Das Selma Stern Zentrum wurde 2012 gegründet, um die in der Wissenschaftsregion Berlin-Brandenburg gegebene Bandbreite an Jüdischen Studien zu bündeln und insbesondere den Dialog zwischen theologischen und bekenntnisneutralen Disziplinen zu stärken. Es wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert.

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