Schutz für gefährdete Forschende

Die Philipp Schwartz-Initiative unterstützt drei Stipendiatinnen und Stipendiatinnen während ihres Forschungsaufenthalts in Berlin. In ihren Heimatländern drohen den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Krieg oder Verfolgung.

News vom 25.09.2018

Drei Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhalten für einen Forschungsaufenthalt in Berlin Förderung aus der Philipp Schwartz-Initiative. Das Programm der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH) und des Auswärtigen Amtes bietet Unterstützung für Forscherinnen und Forscher, die in ihren Heimatländern verfolgt werden; um die Mittel können sich Universitäten, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in Deutschland bewerben. Zwei der Stipendiatinnen und Stipendiaten werden zwei Jahre an der Humboldt-Universität zu Berlin arbeiten, darunter der syrische Biologe Dr. Waeil Al Youssef. Ein Stipendiat wird an Freien Universität Berlin seine Forschung fortsetzen.

Bundesweit wurden in der vierten Runde der Philipp Schwartz-Initiative 35 Stipendien vergeben. Ausschlaggebend für die Entscheidung waren neben der Qualität der Einbindung, die wissenschaftlichen Qualifikation der Forscher auch die Perspektiven für einen erfolgreichen beruflichen Neustart.

Die Philipp Schwartz-Initiative wurde von der Alexander von Humboldt-Stiftung gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt ins Leben gerufen und wird seit diesem Jahr dauerhaft vom Auswärtigen Amt finanziert. Sie ermöglicht Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland für Forschungsaufenthalte gefährdeten Forscherinnen und Forscher Stipendien zu verleihen. Neben dem Auswärtigen Amt sind weitere Stiftungen an der Finanzierung des Programms beteiligt.

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