Facetten der Komplexität

Deutsche Forschungsgemeinschaft bewilligt Graduiertenkolleg von Freier Universität Berlin, Humboldt Universität zu Berlin und Technischer Universität Berlin zur Erforschung von Komplexität in Mathematik und Informatik

News vom 20.12.2017

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat den großen Berliner Universitäten ein neues Graduiertenkolleg bewilligt. Das Kolleg „Facetten der Komplexität“ wird getragen von Freier Universität Berlin, Humboldt Universität zu Berlin und Technischer Universität Berlin. Es ist eine von elf neuen Einrichtungen, die der DFG-Bewilligungsausschuss in seiner Wintersitzung beschloss. Mit zwölf Stellen für Doktorandinnen und Doktoranden und einer Postdoc-Stelle nimmt das Kolleg im April 2018 seine Arbeit auf, erklärte dessen Sprecher, Informatik-Professor Günter Rote von der Freien Universität Berlin.

In Mathematik und Informatik taucht das Thema Komplexität in vielerlei Gestalt auf, die bislang weitgehend unabhängig voneinander erforscht wurden: Die Querverbindungen zwischen verschiedenen Ansätzen wollen die Mitglieder des Graduiertenkollegs nutzen, um neue Erkenntnisse zu gewinnen, die für Mathematik und theoretische Informatik gleichermaßen relevant sind.

Das Hauptziel des Graduiertenkollegs sei die Ausbildung einer neuen Generation hochqualifizierter Forscherinnen und Forscher, betonte Günter Rote. „Wir möchten den Studentinnen und Studenten des Kollegs in einer spannenden Forschungsumgebung eine breite und facettenreiche Sicht auf das Thema Komplexität eröffnen“, unterstrich Günter Rote. Das Graduiertenkolleg sei dabei in all seinen Bestandteilen international konzipiert