200 Jahre Theodor Mommsen

Tagung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern von Humboldt-Universität und Freier Universität zum Werk und Wirken des Althistorikers / Öffentlicher Vortrag am 30. November / Enthüllung von Gedenktafel an Technischer Universität am 1. Dezember

News vom 28.11.2017

Das Werk Theodor Mommsen und seine Verdienste für die Altertumswissenschaften in Berlin bis heute stehen im Mittelpunkt einer Tagung an der Humboldt-Universität am 30. November und 1. Dezember. Die Tagung wurde von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern von Humboldt-Universität und Freier Universität gemeinsam organisiert und findet in Kooperation mit dem August Boeckh-Zentrum der Humboldt-Universität statt.

Mommsen, am 30. November 1817 in Garding geboren, studierte zunächst Jura, befasste sich aber zunehmend auch mit Alter Geschichte. Er wurde 1858 als Professor an die Preußische Akademie der Wissenschaften berufen und wirkte seit 1861 auch auf dem Lehrstuhl für römische Altertumskunde an der Friedrich-Wilhelms-Universität. Für seine dreibändige Römische Geschichte wurde er 1902 – ein Jahr vor seinem Tod – mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.

Aus Anlass des Jahrestages wurde nahe des ehemaligen Wohnhauses der Familie Mommsen in Charlottenburg, heute am Gelände der Technischen Universität gelegen, eine Gedenktafel angebracht. Die Villa in der Marchstraße 8 wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört – seit 1968 befindet sich auf diesem Grundstück das Institut für Architektur der Technischen Universität Berlin.

Festakt im Rahmen Tagung „Theodor Mommsen heute“:

18.15 Uhr, Humboldt-Universität zu Berlin, Hauptgebäude, Hörsaal 2094.

Programm:

Grußworte

  • Klaus Hoffmann-Holland, Vizepräsident der Freien Universität Berlin
  • Peter A. Frensch, Vizepräsident für Forschung der Humboldt-Universität zu Berlin

Vortrag

  • Christian Meier (München): „Theodor Mommsen“

Tagung „Theodor Mommsen heute“

  • 30. November, 14 Uhr, bis 1. Dezember 16.15 Uhr
  • Humboldt-Universität zu Berlin, Hauptgebäude, Raum 2249a.

Enthüllung der Gedenktafel

  • 1. Dezember, 16 Uhr
  • Technische Universität Berlin, Straße des 17. Juni 152, 10623 Berlin