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Macht Berlin Krank?

Der Stressforscher Prof. Dr. Mazda Adli aus der Charité - Universitätsmedizin berichtet aus dem Gebiet der „Neurourbanistik“.

09.11.2020

Depressionen oder Herzbeschwerden treten bei Stadtbewohnern häufiger auf als dies bei Bewohnern auf dem Land zu beobachten ist. Prof. Dr. Mazda Adli untersucht, wie sich krank machender urbaner Stress auswirkt und wie er sich reduzieren lässt. Hektik, Betriebsamkeit und Lärm stehen dabei nicht so sehr im Vordergrund wie der soziale Stress, hervorgerufen durch soziale Enge oder Dichte oder auf der anderen Seite sozialer Isolation. Schon breite Bürgersteige, wie Sie oft in Berlin zu finden sind, die also aus Transiträumen Verweilzonen machen, können helfen urbanen Stress zu reduzieren. Öffentlichen Plätze, insbesondere also auch Kultureinrichtungen sind also ganz wesentlich für ein gesundes Städter*innenleben. Dabei sind es vor allem die informellen, "nicht fertigen" Plätze, die uns guttun, wie Prof. Mazda Adli uns erzählen wird.

Veröffentlichung zu Thema:
https://sciendo.com/article/10.1007/s13147-018-0517-4 

Die Webseiten des Wissenschaftlers:
www.mazda-adli.de
https://psychiatrie-psychotherapie.charite.de/metas/person/person/address_detail/adli-1/