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Meridian

Der Wissenschaftspodcast des Berlin Center for Global Engagement (BCGE) – Forschende berichten von ihrer Arbeit zwischen verschiedenen Welten, von Berlin bis Dakar, von Rio de Janeiro bis Manila.

Meridian – Der Wissenschaftspodcast des Berlin Center for Global Engagement (BCGE)

Meridian – Der Wissenschaftspodcast des Berlin Center for Global Engagement (BCGE)
Bildquelle: Unsplash/La Victorie

Mit dem Podcast stellt das BCGE die Arbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vor, die sich mit Fragen der Zusammenarbeit zwischen dem Globalen Süden und dem Globalen Norden, der akademischen Freiheit und der Wissenschaftsdiplomatie auseinandersetzen. Die Forschenden sprechen unter anderem über ihr Interesse an ihrem Fach, die Kooperation mit Partnerinnen und Partnern im Globalen Süden sowie die aktuelle Forschung und Debatten dazu.

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Regina Sipos

Regina Sipos
Bildquelle: privat

Folge 4: Grassroots Innovation in Technology – Discussing the Global Importance of Local Communities

(Graswurzelinnovationsbewegungen im Technologiebereich – Über die weltweite Relevanz lokaler Gemeinden)

Regina Sipos, Institut für Berufliche Bildung und Arbeitslehre an der Technischen Universität Berlin, Mitglied des Steering Committee am Centre for Internet and Human Rights, Mitglied des Executive Board der Berliner NGO „Global Innovation Gathering“ sowie Forschende im BCGE geförderten Projekt “Infrastructuring in Grassroots Innovation (IGI)“

Die Podcastfolge auf SpotifyApple Podcasts und Google Podcasts (Englisch)

Die Bewältigung technologischer, ökologischer oder auch sozialer Herausforderungen durch lokale Gemeinden in abgelegenen Gebieten erfährt von Staat, Politik sowie Akteurinnen und Akteuren der internationalen Entwicklungszusammenarbeit oftmals wenig bis gar keine Berücksichtigung. Regina Sipos hingegen sieht solche Graswurzelbewegungen als wichtige Säule für nachhaltige soziale Innovationen. In dieser Podcast-Folge spricht sie unter anderem über ihre Forschung in ländlichen Regionen Indonesiens, über das häufige Scheitern von Großprojekten im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit und wie selbst kleine Maßnahmen in lokalen Gebieten wichtige Erkenntnisse zum Umgang mit globalen Herausforderungen liefern können.


Prof. Dr. Florian Jeßberger

Prof. Dr. Florian Jeßberger
Bildquelle: Sarah Eick

Folge 3: Das Völkerstrafrecht und die deutsche Kolonialvergangenheit

Prof. Dr. Florian Jeßberger, Juristische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin, Direktor des Franz von Liszt-Instituts für Internationales Strafrecht und Leiter des BUA-geförderten Projekts „International Criminal Justice: A Counter-Hegemonic Project?“

Die Podcastfolge auf Spotify, Apple Podcasts und Google Podcasts

Nicht nur die großen Seefahrernationen wie die Niederlande oder Großbritannien haben Kolonialverbrechen begangen, sondern auch Deutschland, zum Beispiel im heutigen Namibia, im südwestlichen Afrika. Beim Völkermord an den Herero wurden Anfang des 20. Jahrhunderts zwischen 65.000 und 80.000 Menschen von deutschen Truppen getötet. Ein Fall fürs Völkerrecht. Der Rechtswissenschaftler Florian Jeßberger hat eine andere Perspektive auf die Kolonialgeschichte. Er möchte das Völker-STRAF-recht in den Mittelpunkt stellen und sagt: Hier steht die Debatte noch am Anfang. Was er damit meint, verrät er in dieser Folge von Meridian.


Prof. Prathama Banerjee

Prof. Prathama Banerjee
Bildquelle: privat

Folge 2: Thinking about time and politics from a southern perspective

Die indische Historikerin Prof. Prathama Banerjee vom Centre for the Study of Developing Societies (CSDS) in Delhi spricht über umstrittene Konzepte in den Geisteswissenschaften. Sie hielt auch die zweite Berlin Southern Theory Lecture (Aufzeichnung auf YouTube).

Die Podcastfolge auf Spotify, Apple Podcasts und Google Podcasts (Enlisch)

Im Dezember 2020 fand die zweite jährliche „Berliner Southern Theory Lecture“ statt, die diesmal von Prathama Banerjee gehalten wurde. Ziel der Vortragsreihe ist es, vorherrschende euro-amerikanische Traditionen zu dezentralisieren und die theoretischen Debatten in den Sozial- und Geisteswissenschaften zu diversifizieren. Prathama Banerjee ist Geschichtsprofessorin am Centre for the Study of Developing Societies in Neu-Delhi (Indien) und veröffentlichte vor Kurzem ihr neuestes Werk „Elementary Aspects of the Political: Histories from the Global South“. Neben ihrer Tätigkeit als Historikerin für das koloniale und postkoloniale Indien, befasst sich Prathama Banerjee ebenso intensiv mit politischer Theorie. In diesem Podcast erzählt sie, wie es letztlich dazu kam, dass sie sich mit der Bedeutung von Konzepten wie „Geschichte“, „Zeit“ und „dem Politischen“ in unterschiedlichen Kontexten auseinandersetzte.



Prof. Dr. Jacob van Rijs

Prof. Dr. Jacob van Rijs
Bildquelle: Barbra Verbij

Folge 1: Architektur zwischen Rotterdam und Havanna

Prof. Dr. Jacob van Rijs, Institut für Architektur der Technischen Universität Berlin, beschäftigt sich aktuell mit Stadtentwicklung und Architektur in Havanna.

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Der Niederländer Jacob van Rijs hat das Architekturbüro MVRDV aus Rotterdam mitbegründet – laut Süddeutscher Zeitung eines der wagemutigsten Architektenbüros weltweit. Der niederländische Pavillon auf der Expo 2000 in Hannover hat Jacob van Rijs und sein Team bekannt gemacht. Später stapelten sie in ihrem Amsterdamer Wohnturm Silodam unterschiedliche Wohnungstypen übereinander, bis das Ganze aussah wie die Ladung eines Containerschiffes. Mittlerweile forscht Jacob van Rijs an der Technischen Universität Berlin. Und beschäftigt sich dort unter anderem mit Stadtentwicklung und Architektur in Havanna.