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DiGENet Networking Meeting 25.03.2021

Zu seinem dritten DiGENet Netzwerktreffen beschäftigte sich das Netzwerk für Vielfalt und Geschlechtergleichstellung mit Strategien zur systematischen Integration intersektionaler Diversitätsdimensionen in akademische Strukturen und kooperative Forschungsprojekte. Die Teilnehmer:innen engagierten sich in „Matrix-Arbeitsgruppen“, die sich mit Themen wie Geschlecht, LSBTIQ+, Rassismus, Migration, Behinderung, Gesundheit, sozioökonomischer Status und Regionalität befassten. Die Gruppen betonten die Notwendigkeit intersektionaler Ansätze, stärkerer Verbindungen zwischen Forschung und Praxis sowie inklusiverer Messgrößen zur Bewertung struktureller Ungleichheiten. Die beim ersten DiGENet Treffen eingerichteten DiGENet-Arbeitsgruppen berichteten über ihre Fortschritte. Dazu zählen die Entwicklung eines Minimal Item Sets für die Diversitätsüberwachung, die Einführung eines Diversitätsglossars, die Förderung einer geschlechter- und diversitätssensiblen Lehre sowie die kritische Analyse der Diversitätspolitik durch reflektierende und dekoloniale Brillen. Eine zentrale Botschaft aller Gruppen war, dass es notwendig ist, von symbolischen Gesten zu institutionellen und systemischen Veränderungen überzugehen. Die Veranstaltung markierte zudem den Übergang zu einem neuen Koordinationsteam und bekräftigte damit das Engagement von DiGENet für Kontinuität, Partizipation und strukturelle Wirkung in der Berliner Wissenschaftslandschaft.