DiGENet Networking Meeting 19.01.2021
Bei ihrem zweiten (virtuellen) DiGENet Vernetzungstreffen am 19. Januar 2021 betonten die Teilnehmer, dass echte Exzellenz in der Berliner Forschungslandschaft – einschließlich der Ausrichtung an den Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung, insbesondere in den Bereichen sozialer Zusammenhalt und globale Gesundheit – nur durch die Verankerung von Vielfalt unter Forschern, Forschungsfragen und Institutionen erreicht werden kann. Multidisziplinäre und kognitiv vielfältige Teams sind für die Lösung großer gesellschaftlicher Herausforderungen unerlässlich. Im Rahmen der Veranstaltung hielten Prof. Sabine Hark eine Reflexionsrede und Christina Hadulla-Kuhlmann vom Bundesministerium für Bildung und Forschung einen Beitrag. Dabei wiesen sie auf die anhaltenden geschlechtsspezifischen Ungleichgewichte in der akademischen Laufbahn und den Wert von Vielfalt über das Geschlecht hinaus hin. Sie unterschieden dabei zwischen einem Platz (Vielfalt), einer Stimme (Inklusion) und Gehörtwerden (Zugehörigkeit). Das DiGENet hat bereits Arbeitsgruppen gebildet, um inklusive Forschungsmethoden voranzutreiben, diversitätssensitives Lehren zu fördern und Netzwerkaktivitäten in der gesamten Berliner Forschungslandschaft zu integrieren – und zwar nicht nur unter den vier Partnern der Hochschulallianz, sondern auch darüber hinaus.
