DiGENet Network Meeting 27.10.2020
Die Gründung des DiGENet markierte den Beginn einer langfristigen, interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen über 100 in Berlin ansässigen Forschenden und Praktikern aus verschiedenen Disziplinen und Institutionen innerhalb des Verbunds. Als Teil der Berlin University Alliance möchte DiGENet die Vielfalt und Geschlechtergerechtigkeit in Forschung, Lehre und institutionellen Strukturen durch evidenzbasierte Strategien und inklusive Praktiken stärken. Die Auftaktveranstaltung umfasste Keynote-Beiträge, eine Teilnehmerbefragung und die Gründung von zehn Arbeitsgruppen, die sich mit zentralen Herausforderungen im Themenfeld - wie Intersektionalität, inklusiven Methoden, strukturellen Ungleichheiten und Wissenstransfer in die Zivilgesellschaft befassten. Die Teilnehmer verwiesen auf die Notwendigkeit, institutionelle Rahmenbedingungen im Verbund weiterzuentwickeln, forderten eine stärkere Integration marginalisierter Perspektiven, eine Ausrichtung auf partizipative Forschung und eine kritische Auseinandersetzung mit Diversitätskonzepten. Entsprechend dieser programmatischen Ausrichtung wurden eine Reihe von Folgearbeitsgruppen ins Leben gerufen, um die gewonnenen Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen – mit Schwerpunkt auf Maßnahmen wie diversitätssensibler Lehre, Datentools, Terminologiearbeit und Strukturreformen.
