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Exzellenzinitiative 2007 bis 2019

Zusammenarbeit als Erfolgsfaktor

Die Exzellenzinitiative zielte darauf ab, gleichermaßen Spitzenforschung und die Anhebung der Qualität des Hochschul- und Wissenschaftsstandortes Deutschland in der Breite zu fördern und ihn damit nachhaltig zu stärken. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft führte die Initiative gemeinsam mit dem Wissenschaftsrat durch.

In der Exzellenzinitiative gab es drei Förderlinien: Graduiertenschulen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, Exzellenzcluster und Zukunftskonzepte von Universitäten.

Bereits bei der ersten Förderperiode des Wettbewerbs 2007 waren die Berliner Universitäten sehr erfolgreich. In der Förderlinie der Exzellenzcluster, große Verbundforschungsprojekte, in denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen zu einem zukunftsträchtigen Thema zusammenarbeiten, wurden vier von bundesweit 37 Clustern in Berlin eingeworben: Languages of Emotion (Freie Universität), NeuroCure (Charité als gemeinsame medizinische Fakultät von Freier Universität und Humboldt-Universität) sowie UniCat (Technische Universität). Topoi war ein gemeinsamer Antrag der Freien Universität Berlin und Humboldt-Universität zu Berlin; auch alle anderen Cluster basierten auf der Kooperation der Einrichtungen.  

Zudem wurde die Freie Universität Berlin 2007 für ihr Zukunftskonzept Internationale Netzwerk Universität ausgezeichnet.

Im Juni 2009 beschlossen Bund und Länder, die Exzellenzinitiative über das Jahr 2012 hinaus für weitere fünf Jahre fortzusetzen. Auch in dieser zweiten Phase (2012 bis 2017) konnten Berliner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und ihre Universitäten große Erfolge verzeichnen. Drei der Berliner Cluster wurden in der zweiten Förderperiode 2012 verlängert, als neuer Cluster kam an der Humboldt-Universität zu Berlin Bild Wissen Gestaltung hinzu.

Das Zukunftskonzept der Freien Universität Berlin war erneut erfolgreich. Ebenfalls zu den elf deutschen Exzellenzuniversitäten zählen konnte sich die Humboldt-Universität zu Berlin mit ihrem Konzept Bildung durch Wissenschaft.

Auch Graduiertenschulen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, die häufig ebenfalls von mehreren Partnern getragen werden, sind ein wichtiger Bestandteil der Forschungskooperationen der Berliner Universitäten. Insgesamt wurden in der Exzellenzinitiative neun Graduiertenschulen in Berlin eingerichtet.