Digitalisierung

Im Video: Berliner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sprechen darüber, was Digitalisierung für ihren Forschungsbereich bedeutet.

Die Digitalisierung betrifft alle Lebensbereiche, auch die Arbeit an den Hochschulen. In Forschung und Lehre sowie in der Verwaltung begreifen die drei großen Berliner Universitäten und die Charité – Universitätsmedizin Berlin die digitale Transformation deshalb als Querschnittsthema. Den Chancen und Risiken der Digitalisierung begegnen die Verbundpartnerinnen in einer Vielzahl von Programmen und Initiativen.

Die Berlin University Alliance unterstützt die Berliner Open-Access-Strategie, um wissenschaftliche Informationen uneingeschränkt und kostenlos online zur Verfügung zu stellen. In der Forschung wird etwa auf digitale Forschungsplattformen gesetzt und in der Lehre kommen sogenannte Blended Learning-Formate zum Einsatz, bei denen sich Studierende den Lehrstoff mit Hilfe digitaler Formate selbst erarbeiten und dann in der Präsenzveranstaltung vertiefen.

Auch die sozialen und ethischen Konsequenzen der Digitalisierung sind Gegenstand von Forschungsprojekten der Berliner Verbundpartner. Die Themen der digitalen Transformation bringt dabei Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlichster Disziplinen zusammen.

Digitalisierung erforschen und gestalten

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Berliner Universitäten gestalten den Prozess der digitalen Transformation in Deutschland mit. Sie arbeiten an dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft, dem Deutschen Internet-Institut. Ein interdisziplinäres Forscherteam sucht dort nach Wegen, um Teilhabe und demokratische Selbstbestimmung im digitalen Zeitalter zu sichern.

Den digitalen Strukturen in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft gehen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch in dem 2017 gegründetem Einstein Center Digital Future nach. Das Zentrum für Digitalisierungsforschung ist ein interdisziplinäres Projekt der Freien Universität, der Humboldt-Universität, der Technischen Universität Berlin, der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Universität der Künste Berlin sowie weiteren außeruniversitären Forschungseinrichtungen und beruht auf einer großen Public-Private-Partnership (PPP) aus mehr als 30 Unternehmen und Organisationen.

Die Verbundpartnerinnen sind auch beteiligt an dem Berliner Hochschulprogramm DiGiTal zur Förderung exzellenter Wissenschaftlerinnen und Künstlerinnen in der Digitalisierungsforschung. Es wird finanziert über das Berliner Programm zur Förderung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre und zielt ab auf eine chancengerechte Teilhabe an und kritische Begleitung von Digitalisierungs- und Transformationsprozessen.

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