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Migrationsfeindlichkeit “in the Name of Women’s Rights”? Eine Analyse der Verbreitung femonationalistischer Ideologie (II)

Mathilde Höhnk, Julia Redelings, Humboldt-Universität zu Berlin, Sozialwissenschaften 

Inhalte/ Contents

Öffentliche Debatten um Migration sind immer wieder vom Narrativ einer kulturell und religiös bedingten Neigung zu Misogynie und geschlechtsspezifischer Gewalt unter (muslimischen) Migrant*innen geprägt. Die Soziologin Sara R. Farris (2017) theoretisiert dieses Phänomen in ihrem Konzept des Femonationalismus, welches die politische Instrumentalisierung feministischer Ideale zur Begründung von antimuslimischen und migrationsfeindlichen Positionen beschreibt. In diesem X-Tutorial möchten wir uns das Konzept des Femonationalismus gemeinsam theoretisch erarbeiten und die Verbreitung femonationalistischer Ideologie unter Befolgung eines Mixed-Methods-Ansatzes empirisch untersuchen. Nachdem wir im Sommersemester 2026 erforscht haben, welche Akteure sich mit welchen Strategien an dieser Ideologie bedienen, möchten wir uns im Wintersemester 2026/27 auf die Analyse der Verbreitung femonationalistischer Einstellungen auf Individualebene fokussieren: Wie lassen sich diese Einstellungen genau operationalisieren, von welchen sozialen Gruppen werden sie vertreten und wie verankert ist die rassistische Kulturalisierung von Sexismen in unserer Gesellschaft? Das Forschungsprojekt richtet sich vor allem an Bachelor- (mind. 3. FS) und Masterstudierende aus den Sozial- und Geisteswissenschaften. Der Besuch des X-Tutorials im letzten Semester ist keine Voraussetzung für die Teilnahme in diesem Semester.

Fachliche:r Betreuer:in/ Supervisor

Prof. Dr. Johannes Giesecke

Kontakt/ Contatct

femonationalism@gmail.com

Link zum Vorlesungsverzeichnis/ Link to the course catalogue

https://agnes.hu-berlin.de/lupo/rds?state=verpublish&status=init&vmfile=no&publishid=252825&moduleCall=webInfo&publishConfFile=webInfo&publishSubDir=veranstaltung