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Workshop: Open Science und Forschungsqualität

Workshopleitung: 
Nele Hofmann und Stefan Skupien (Center for Open and Reliable Research)

Referentinnen:
Amelya und Felix (Student Network for Open Science), Jessica Rohmann und Toivo Glatz (peerspectives).

Termin, Zeit und Ort: 23. Januar 2024, 10-15 Uhr (inklusive gemeinsamer Mittagspause)23. Januar 2024, 10-15 Uhr (inklusive gemeinsamer Mittagspause)

Inhalt:
Forschungsqualität und Offenheit im Forschungsprozess sind schon immer ein wichtiger Teil in der Selbstreflexion der Wissenschaft in vielen ihrer Disziplinen und Fachbereichen gewesen. Die jüngsten regionalen und globalen Initiativen zeigen das deutlich. Auch die Berlin University Alliance hat sich dem Ziel verschrieben, die Sicherung von Qualität in der Forschung und ihre Offenheit mit Rücksicht auf die jeweiligen Fachkulturen zu stärken und zu vertiefen. Dafür gibt es bereits eine Vielzahl an Aktivitäten im Berliner Forschungsraum, auf welche die Teilnehmenden des Workshops aufbauen können. 

Im ersten Teil des Workshops wollen wir gemeinsam die Kernideen, Begrifflichkeiten und Prozesse von Forschungsqualität und Open Science an einzelnen Beispielen erarbeiten, z.B. Was ist peer review und wie funktioniert es?  Was bedeutet „Open Access“ als ein wichtiges Thema von Open Science konkret? Was bietet der Berliner Forschungsraum bereits für verschiedene Schritte im Forschungsprozess?

Im zweiten Teil des Workshops präsentieren Gäste Techniken, Angebote und Initiativen aus dem Berliner Forschungsraum, auf die Studierende aus allen Fachbereichen zurückgreifen können, um ab dem frühesten Punkt der wissenschaftlichen Ausbildung bereits aktiv zur Qualitätssicherung von Forschung beizutragen und die eigene Forschungsarbeit offen zu gestalten. Dabei diskutieren wir mit unseren Gästen die Vorteile und Herausforderungen der praktischen Umsetzung verschiedener Maßnahmen und Techniken. 

Die Anmeldung ist bis zum 12.1. geöffnet. Unter den Angemeldeten wird im Anschluss eine kurze Umfrage zu Erwartungen durchgeführt, um den Workshop noch zielgerichteter zu gestalten. Der Kurs findet statt, wenn sich mindestens 10 Personen angemeldet haben.

Anmeldung: Siehe Link in der E-Mail oder per Mail an: sturop@berlin-university-alliance.de

Ablauf: 

10:00 – 10:15 Vorstellung und Erwartungen

10:15 – 11:00 Forschungsqualität und Offene Wissenschaft – Konzepte und Grundbegriffe

11:00 – 11:15 Pause

11:15 – 12:15 Diskussionsrunde: Wo überlappen sich Offenheit und Qualitätssicherung?

12:15 – 13:15 Mittagspause

13:15 – 14:00 Input und Diskussion: Studentisches Open Access Publishing 

14:00 – 14:45 Input und Diskussion: Open Peer Review 

14:45 – 15:00 Ausklang und Manöverkritik

 

Die Referent:innen: 
Nele Hofmann ist Referentin für Forschungsqualität und beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit Hochschul- und Wissenschaftsforschung. Stefan Skupien ist Referent für Open Science und gestaltet derzeit die Open Science-Strategie der Berlin University Alliance. Beide arbeiten am Center for Open and Responsible Research (CORe) der Berlin University Alliance.

Felix Hambitzer und Amelya Keles haben vor drei Jahren als Medizinstudent:innen an der Charité begonnen, das studentische Open Access Journal Berlin Exchange Medical aufzubauen. Heute geht die Initiative über das Journal hinaus und heißt Student Network for Open Science.

Dr. Jessica Rothmann und Toivo Glatz sind Teil des Teams, das am Berlin Institute for Health das  Trainingsprogramm „Peerspectives“ für Nachwuchswissenschaftler*innen im Bereich der Biomedizin betreuen. Mit diesem Programm wollen wir Nachwuchswissenschaftler*innen darin ausbilden, den wissenschaftlichen Peer-Review-Prozess und dessen Einbindung in wissenschaftliche Publikationsstrukturen besser zu verstehen.