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Projektlabor Wissenschaftskommunikation

Hauptantragstellerin: Prof. Dr. Birgit Kanngießer, Technische Universität Berlin, Institut für Optik und Atomare Physik

Obwohl Wissenschaftskommunikation zunehmend an Bedeutung gewinnt, gibt es kaum Kurse zum Thema für Studierende an deutschen Universitäten. Das von der Berlin University Alliance geförderte Projektlabor Wissenschaftskommunikation (www.project-sci.com) will das Potenzial nutzen, das in der bidirektionalen Kommunikation zwischen Studierenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie der Öffentlichkeit steckt.

Wissenschaftskommunikation ist nicht nur der Dialog von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit der Gesellschaft, es ist auch die Kunst, Menschen für Wissenschaft zu begeistern. Studierende können hier eine besondere gesellschaftliche Rolle übernehmen da sie selbst Neulinge in der Wissenschaftswelt sind. Wir bieten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserer Kurse lab:prepare und lab:present die Möglichkeit, eigene Projekte in Zusammenarbeit mit Forscherinnen und Forschern zu erarbeiten und anschließend öffentlichkeitswirksam zu präsentieren.

Unser Projektverbund ist an den drei großen Berliner Universitäten (Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin und Technische Universität Berlin) angesiedelt und umfasst ein breites Spektrum an Expertisen. Durch Arbeitsgruppen mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt aber auch einer Ausrichtung auf Bildung und Vermittlung wird ein spannender Themenkomplex aufgespannt, der folgende Punkte beinhaltet:

  • innovative experimentelle Methoden
  • neue Materialien
  • Informatik und ihre Didaktik
  • partizipative Technikvermittlung

An einem Beispiel hat das Experimentallabor bereits gezeigt, welche Reichweite das Projekt erzielen kann. Eine Studierende des Kurses lab:present hat das Vorführexperiment „Elefantenzahnpasta“ bühnenreif gemacht. Auf einer Pressekonferenz des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) anlässlich der Kampagne #MINTmagie hat sie es gemeinsam mit Bundesforschungsministerin Anja Karliczek durchgeführt.

Zur Projektleitung gehört seitens der Technischen Universität Berlin neben Prof. Birgit Kanngießer und Doktorand Sebastian Praetz (Institut für Optik und Atomare Physik) auch Prof. Liudger Dienel (Fachgebiet Arbeitslehre/Technik und Partizipation). Von der Humboldt-Universität zu Berlin sind Prof. Saskia Fischer (Institut für Physik, Neue Materialien) und Prof. Jan Lüning beteiligt, letzterer ist wissenschaftlicher Geschäftsführer am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB). Von der Freien Universität Berlin ist Prof. Ralf Romeike dabei, der den Fachbereich Didaktik der Informatik leitet.

Das Projekt initiiert haben von der Technischen Universität Berlin Dr. Robert Richter (Institut für Arbeitslehre) und Andrea Heilrath (Institut für Optik und Atomare Physik), die auch als Ansprechpersonen zur Verfügung stehen: E-Mail: contact@project-sci.com