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Ausschreibung Experimentallabore für Wissenschaftskommunikation

Experimentallabore für Wissenschaftskommunikation - Informationsveranstaltung am 4.9.2020 / Bildquelle: Bianca Theis

Aktualisierung der Antragsberechtigungen
Antragsberechtigt sind neben Professor*innen, promovierten Wissenschaftler*innen, wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen (WiMis) und Promovierenden, die in Verbundforschungsprojekten der Verbundeinrichtungen arbeiten, nun auch sonstige Mitarbeiter*innen (SoMis)Das beantragende Konsortium darf jedoch nicht ausschließlich aus SoMis bestehen. Des Weiteren müssen die Sprecher*innen der beantragenden Konsortien aus der Forschergruppe, also Professor*innen und WiMis rekrutiert werden.

Die Wissenschaftskommunikation ist eine der drei zentralen Säulen der Knowledge Exchange-Strategie der Berlin University Alliance. Die Berlin University Alliance hat sich zum Ziel gesetzt, die Teilhabe gesellschaftlicher Akteurinnen und Akteure am Forschungsprozess zu fördern, die Glaubwürdigkeit der Forschung zu erhöhen und den freien Zugang zu Forschungsergebnissen zu erleichtern. Im Fokus der Ausschreibung Experimentallabore für die Wissenschaftskommunikation stehen Entwicklung und praktische Umsetzung neuer Modelle und Methoden für die Wissenschaftskommunikation. In den Projektanträgen soll vor allem auch ausgearbeitet werden, wie bisher wenig erreichte Zielgruppen erreicht werden können. Innovative Herangehensweisen, Arbeitsrichtungen und Fragestellungen der Experimentallabore sollen schon während der Entwicklung kooperativ erprobt werden, bevor die neuen Formate für eine transdisziplinäre Wissenschaftskommunikation anderen Berliner Forscherinnen und Forschern zur Verfügung gestellt werden.

Die Ausschreibung richtet sich an Professorinnen und Professoren, promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Verbundprojekten der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Technischen Universität Berlin sowie der Charité – Universitätsmedizin Berlin.

Die Ausschreibung Experimentallabore für Wissenschaftskommunikation gliedert sich in zwei Förderlinien:

  1. Der Fast Approach mit einer Laufzeit von einem Jahr zielt darauf ab, innovative Formen der Wissenschaftskommunikation zu fördern, die nach einer kurzen Vorbereitungszeit starten können.
  2. Die Long Road mit einer Laufzeit von drei Jahren zielt darauf ab, langfristig angelegte Ansätze und Methoden der Wissenschaftskommunikation zu entwickeln und zu fördern.

Für die Forschung von existierenden Verbundprojekten der vier Berliner Partnereinrichtungen soll in Experimentallaboren themenspezifisch, aber institutionenübergreifend, eine moderne Wissenschaftskommunikation umgesetzt werden. Die Förderung zielt auf die experimentelle Entwicklung und Erprobung neuer Formate eines multidirektionalen Wissensaustauschs, der weit über die klassische Pressearbeit oder Veranstaltungen wie Podiumsdiskussionen hinausgeht.

Die Experimentallabore sollen zum einen Forschungsergebnisse in Auseinandersetzung mit verschiedenen gesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren präsentieren. Sie schaffen Räume, in denen über aktuelle Forschungsfragen lebendig diskutiert wird, deren Antworten noch ausstehen, beziehungsweise erst im Dialog mit der Gesellschaft beantwortet werden können. Diesem multidirektionalen Prozess soll in den eingereichten Konzepten explizit Rechnung getragen werden. Die Formatentwicklung in den Experimentallaboren insbesondere in der Förderlinie „Long road“ soll unter Einbezug wissenschaftskommunikativer Expertise und gemeinsam mit dem Steering Committee des Objective 2 im Sinne der Ziele der Berlin University Alliance vorangetrieben werden. Eine transdisziplinäre Zusammenarbeit in den Experimentallaboren, begleitet durch die Vernetzung mit Partnerinnen und Partnern aus Praxis, Kultur, Politik und Zivilgesellschaft, ist sehr willkommen.

Auch die Bereitschaft zur Kooperation mit weiteren geförderten Projekten, erfährt in der Begutachtung besondere Aufmerksamkeit. Mit dem Ziel, voneinander methodisch zu lernen, wird die Vernetzung zwischen den geförderten Laboren im Sinne eines Transfers von Ideen und Erfahrungen durch die Berlin University Alliance unterstützt und begleitet. Neue Formate werden in jeweils anderen Wissenschaftsgebieten unabhängig, aber auch im Austausch mit den weiteren Laboren zu testen sein. Nicht zuletzt sind Verknüpfungen zu den unterschiedlichen Objectives des Exzellenzverbunds ausdrücklich erwünscht, beispielsweise mit den Themenfeldern Open Science und Open Access sowie mit den Querschnittsthemen der Berlin University Alliance Diversity and Gender Equality, Teaching and Learning und Internationalization.

Ausschreibungsunterlagen

Anträge sind über das Online-Portal (https://portal.bihealth.de/Portal/SitePages/Home.aspx) einzureichen.

Digitale Informations- und Vernetzungsveranstaltung

Am 4. September um 9 Uhr und am 1. Oktober um 14.30 Uhr wird ein digitales Informations- und Vernetzungstreffen angeboten. Neben Fragerunden zur Ausschreibung wird es vor allem auch Möglichkeiten zur Vernetzung und zum Austausch von zukünftigen Antragstellerinnen und Antragstellern oder interessierten Verbünden geben. Wir freuen uns auf ein erstes Kennenlernen!

Zomm-Meeting: 4. September https://hu-berlin.zoom.us/j/95269469179 / 1. Oktober https://hu-berlin.zoom.us/j/91683178440

Kontakt

Fabian Kruse, Referent Knowledge Exchange / Science Communication
E-Mail: knowledge-exchange@berlin-university-alliance.de