A collaborative approach to understanding nitrogen oxide reduction at metal centres

Einrichtung einer neuen gemeinsamen Arbeitsgruppe in Berlin und Oxford

21.02.2019

Ein besseres Verständnis von Stickoxiden sind das Ziel des Projekts.

Ein besseres Verständnis von Stickoxiden sind das Ziel des Projekts.
Bildquelle: NASA

Trotz ihrer großen Bedeutung für die Verunreinigung der Erdatmosphäre sind die chemischen Prozesse bei der katalytischen Umsetzung von Stickoxiden an Metallzentren auf molekularer Ebene nur sehr unzureichend verstanden. Die Entwicklung und Anwendung neuer spektroskopischer Methoden der im Projekt beteiligten Arbeitsgruppen sollen nun die grundlegenden physikalisch-chemischen Aspekte dieser Prozesse aufklären. Dazu werden isolierte Cluster in der Gasphase untersucht, um den störenden Einfluss der Umgebung, wie Lösemittel oder Substrat, zu eliminieren.

Durch eine Reihe von wechselseitigen Forschungsaufenthalten soll innerhalb dieses Projekts eine neue interdisziplinäre (Chemie / Physik) Kooperation international führender Arbeitsgruppen an der University of Oxford und der Technischen Universität Berlin etabliert werden. Beide Gruppen weisen komplementäre Expertise nach, haben aber bisher keine gemeinsamen Projekte bearbeitet. Die Anwendung dieser verschiedenen experimentellen Techniken auf die gleichen Clustersysteme wird das Verständnis der chemischen Reaktionsprozesse dieser Substanzklasse entscheidend verbessern. Die neuen Erkenntnisse bedeuten einen wichtigen Fortschritt in den Gebieten der heterogenen Katalyse und der Verbrennungschemie.

Antragsteller: Prof. Dr. rer. nat. Otto Dopfer (Technische Universität Berlin), Prof. Stuart Mackenzie (University of Oxford)