Oxford - Berlin Graduate Network in Ancient Studies

Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses in den Altertumswissenschaften

Die Abguss-Sammlung der Freien Universität Berlin.

Die Abguss-Sammlung der Freien Universität Berlin.
Bildquelle: Bernd Wannenmacher

Das Projekt ist auf die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses in den Altertumswissenschaften konzentriert. Es stärkt die kürzlich vertraglich geregelte Kooperation zwischen der Berlin Graduate School of Ancient Studies (BerGSAS) – dem Dach für fünf an der Freien Universität Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin angesiedelten Promotionsprogrammen – und der Humanities Division der University of Oxford. Es zielt darauf ab, den darin verankerten Promovierendenaustausch in seiner Initialphase nachhaltig anzuschieben und die inhaltliche Vernetzung zwischen den Altertumswissenschaften in Berlin und Oxford auszuweiten. Zu diesem Zweck sind gegenseitige Gastaufenthalte von vier Doktorandinnen und Doktoranden und eine gemeinsame Graduate Conference vorgesehen.

Die Gastaufenthalte in der Länge von einem Semester beziehungsweise Trimester garantieren die Teilnahme an Lehrveranstaltungen. Sie dienen der individuellen Profilbildung im Promotionsfach und in Nachbardisziplinen, also der Ausbildung von fachlicher Expertise und dem wissenschaftlichen Austausch. Darüber hinaus sollen die Promovierenden mit den akademischen Traditionen und dem Wissenschaftssystem der Partnereinrichtung vertraut werden.

Die Graduate Conference mit Veranstaltungsort in Berlin ist als andere Form wissenschaftlichen Dialogs konzipiert, bei der die konkreten Dissertationsprojekte im Vordergrund stehen. Diese Konferenz bietet ein breites Diskussions- und Vernetzungsangebot und ist allen Promovierenden der Berliner Altertumswissenschaften zugänglich. In einem moderierten Format soll sie den fachlichen Austausch von Promovierenden fördern, die an verwandten Themen arbeiten oder aus einer anderen Fachperspektive wertvolle Hinweise geben können.

Antragstellerin und Antragsteller:

Prof. Tobias Reinhardt (University of Oxford), Prof. Dr. Monika Trümper (Freie Universität Berlin)