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Kritische Theorie unter Druck: Aufbau eines Netzwerks für transnationalen Dialog nennen

  

Antragstellerin und Antragsteller: Prof. Dr. Robin Celikates (Freie Universität Berlin), Prof. Dr. Silvia von Steinsdorff (Humboldt-Universität zu Berlin)

Damit die Kritische Theorie ihrem doppelten Anspruch, die Gegenwart und ihre Krisen zu erklären sowie zu sozialem Wandel beizutragen, gerecht werden kann, ist es unerlässlich, dass sie ihren Referenzrahmen über den Globalen Norden hinaus expandiert und ihre konzeptuellen Ressourcen angesichts globaler Herausforderungen erweitert.

CritUP (Critical Theory Under Pressure) zielt auf den Aufbau eines nachhaltigen transnationalen Netzwerks und einer entsprechenden Plattform für den Austausch von Formen der Kritischen Theorie, die in verschiedenen Weltregionen artikuliert werden. Dabei möchte CritUp nicht nur die bestehenden Asymmetrien in der globalen Wissensproduktion aufzeigen und dadurch den akademischen Austausch fördern. Ziel ist auch, von den Analysen und Praktiken zu lernen, die im Globalen Süden als Reaktion auf Herausforderungen von zunehmend universeller Relevanz entwickelt werden. CritUP ist ein Netzwerk aus akademischen und nicht-akademischen Partnerinnen und Partnern. Organisiert wird es vom Humanities and Social Change Center Berlin in Kooperation mit CEBRAP (São Paulo), der Grupo de Investigación sobre Teoría Crítica (Lima) und dem Núcleo de Teoría Social (Santiago de Chile). Darüber hinaus umfasst es eine wachsende Zahl von nicht-akademischen Partnerinnen und Partnern: INTERNETLAB (Brasilien), Instituto de Defensa Legal (Peru), Asociación Civil Transparencia (Peru), Fundación Sol (Chile), Fundación Ciudadanía Inteligente (in ganz Südamerika aktiv).