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FAQ

In der Ausschreibung definieren wir den „Globalen Süden“ nicht als ein strikt abgegrenztes geographisches Gebiet, sondern als einen Begriff, der bestehende Hierarchien in der Wissenschaftsproduktion in Frage stellt. Dem Globalen Süden gehören Länder an, die in der globalen Wissenschaftsproduktion eine marginalisierte Position einnehmen. Die DFG-Liste der Entwicklungsländer kann zur Orientierung dienen. Das BCGE ist allerdings für andere Länder/Regionen offen. Es ist ratsam, in der Bewerbung zu begründen, warum ein Land bzw. ein Partner oder eine Partnerin aus Sicht der Antragstellerinnen und Antragsteller dem Globalen Süden angehört bzw. die Kooperation der Berlin University Alliance mit dem Globalen Süden stärkt.

Antragsberechtigt sind alle promovierten wissenschaftlichen Mitglieder der Verbundpartnerinnen der Berlin University Alliance, die einen Vertrag mit einer der Einrichtungen mit einer Laufzeit von mindestens einem Jahr ab Projektstart aufweisen. Promovierende sind nicht antragsberechtigt.

Die Anträge sollten in der Regel von einer Gruppe von Antragstellerinnen und Antragstellern gestellt werden, die mindestens zwei unterschiedlichen Einrichtungen der Berlin University Alliance angehören. Wenn Anträge von einer oder mehreren Antragstellerinnen und Antragstellern einer einzigen Einrichtung der Berlin University Alliance gestellt werden, sollte dies begründet werden und zumindest mögliche Kooperationspartnerinnen oder -partner innerhalb des Exzellenzverbunds angedeutet und der Stand der Kooperation kurz erläutert werden.

Dritte, also Personen, die nicht Mitglied einer Einrichtung der Berlin University Alliance sind, können als Mitantragstellerin oder Mitantragsteller auftreten, allerdings ohne damit einen Anspruch auf Förderung zu haben. Als Mitglied einer Einrichtung des Verbundes zählt, wer einen Arbeitsvertrag mit einer Verbundeinrichtung hat.

Darüber hinaus ist es möglich, weitere externe Kooperationspartnerinnen und -partner zu benennen. Es ist möglich, im Rahmen der Vergaberichtlinien für Haushaltsmittel der jeweiligen Verbundeinrichtung, Aufträge nach außen zu geben. Diese sind als Vollkosten abzurechnen.

Es dürfen ausschließlich Sach- und Investitionskosten beantragt werden. Personalkosten sind in diesem Call nicht förderfähig. Es können aber Werkverträge nach den Richtlinien der jeweiligen Partnereinrichtung vergeben werden.

Nein, eine formelle Kooperationszusage ist nicht erforderlich. Wenn sie vorliegt, sollte sie jedoch eingereicht werden. Der Stand der Kooperation sollte kurz skizziert werden.

Die bewilligten Mittel sind grundsätzlich an das Haushaltsjahr gemäß der geförderten Projektlaufzeit gebunden. Der Übertrag von Mitteln in das Folgejahr muss beantragt werden und sollte 20 Prozent nicht überschreiten. Deshalb ist die Zuordnung der beantragten Mittel dem Haushaltsjahr 2020 oder 2021 im Antrag von großer Bedeutung.

Schwerpunkte der Ausschreibung liegen in der Forschung und im Wissensaustausch mit Politik und Gesellschaft. Lehrkomponenten sind nicht per se von der Förderung ausgeschlossen; im Vordergrund sollen jedoch klar Forschung und Wissensaustausch stehen.

Dies hängt vom Projekt ab. In der Ausschreibung werden mögliche Projekttypen definiert (Multi-stakeholder dialogue; Science diplomacy: Challenges of worldwide academic cooperation; Digital cooperation with the Global South). Ist das Projekt den Typen Multi-stakeholder dialogue oder Digital cooperation with the Global South zugeordnet, ist eine Partnerschaft mit dem Globalen Süden zwingend erforderlich. Ist das Projekt den Typen Science diplomacy oder Challenges of worldwide academic cooperation zugeordnet, ist eine Partnerschaft mit dem Globalen Süden willkommen aber nicht zwingend erforderlich.

Ja, solange das Projekt an oder nach dem 15. September 2020 startet und vor oder an dem 30. Juni 2021 endet.

Ja, es muss stets einen Projekt-Hauptantragsteller oder eine Projekt-Hauptantragstellerin benannt werden.