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Förderprogramm der Grand Challenge Initiative „Social Cohesion“ der Berlin University Alliance

Ausschreibung für inter- und transdisziplinäre Exploration Projects

Beginn der Ausschreibung: 27.02.2020, 14 Uhr

Ende der Ausschreibung: verlängert bis 27.05.2020, 14 Uhr

Auswahlsitzung Exploration Projects Social Cohesion: 25.06.2020

Pitch für Exploration Projects Social Cohesion: 07.08.2020

Frühster Förderbeginn: 01.09.2020

Laufzeit: drei Jahre

Fördervolumen: bis zu 450.000 Euro pro Jahr

Grand Challenge Initiatives der Berlin University Alliance

Mit der Gründung der Berlin University Alliance haben sich die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Technische Universität Berlin und die Charité – Universitätsmedizin Berlin das ehrgeizige Ziel gesetzt, Berlin gemeinsam als einen integrierten Forschungsraum zu gestalten, der sich in besonderer Weise der Bearbeitung globaler Herausforderungen – Grand Challenges – verschreibt.

In der ersten „Grand Challenge Initiative“ der Berlin University Alliance widmet sich der Verbund der Analyse, dem Verständnis und der Zukunft von sozialem Zusammenhalt („Social Cohesion“). Sozialer Zusammenhalt ist kein selbstverständlich gegebenes Faktum, sondern muss immer wieder neu hergestellt werden. Viele aktuelle Herausforderungen u.a. ökologischer, wirtschaftlicher, sozialer, politischer und technischer Art lassen sozialen Zusammenhalt brüchig und gefährdet erscheinen. In komplexen, arbeitsteilig organisierten Gesellschaften stellen Multikulturalität und Mobilität, weltweite digitale Vernetzung, ein Leben in virtuellen und erdräumlichen Welten gleichzeitig, Parallelwelten von nationalstaatlicher Organisation und wirtschaftlicher, technischer sowie politischer Globalisierung, ökologische Katastrophen und demokratische Umwälzungen immer Chancen, aber eben auch Herausforderungen für sozialen Zusammenhalt dar. An der Schnittstelle geistes-, sozial-, natur- und ingenieurwissenschaftlicher Perspektiven stellt sozialer Zusammenhalt ein hochaktuelles Forschungsfeld dar, das innovative Perspektiven, inter- und transdisziplinäre Zugänge erfordert und nur durch die integrative Zusammenarbeit von unterschiedlichen Forschungsakteur_innen umfassend betrachtet werden kann.

Ziel der Förderung

Mit Exploration Projects sollen interdisziplinäre Forschungsverbünde im Berliner Raum etabliert werden, die sich gesellschaftlich relevanten Fragestellungen widmen und die Forschung der Mitglieder der Berlin University Alliance untereinander vernetzen. Sie liefern damit einen Beitrag zur Bearbeitung und Weiterentwicklung der Grand Challenge Initiatives der Alliance und stärken den Forschungsstandort Berlin. Eine Vernetzung mit Praxispartner_innen und/oder für die Themenstellung relevanten gesellschaftlichen Gruppen, um Grand Challenges möglichst effektiv im Laufe eines Exploration Projects adressieren zu können, wird begrüßt.

Im Rahmen ihrer ersten Grand Challenge Initiative fördert die Berlin University Alliance Exploration Projects zum Thema Social Cohesion. Die Berlin University Alliance möchte hierüber Spitzenforschung ermöglichen, durch welche die Bedingungen und Einflussfaktoren für sozialen Zusammenhalt analysiert, Entwicklungen und Veränderungen verstanden sowie Empfehlungen und neue Ansätze entwickelt werden.

Übergreifendes Ziel der Förderung ist, die Vorbedingungen, Dynamiken, Perspektiven und Grenzen sozialer Kohäsion weltweit zu verstehen und geeignete Lösungsstrukturen für eine dauerhaft erfolgreiche, stabile und gelingende gesellschaftliche Zukunft aufzuzeigen. Zusätzlich tragen die Forschungsprojekte dazu bei, Berlin zu einem wesentlichen Standort für innovative Forschung zu Social Cohesion auszubauen.

Entsprechend stehen im Zentrum der Förderung Themen, die neue und innovative Methoden, Fragestellungen, Arbeitsrichtungen und Herangehensweisen erfordern. Die Alliance unterstützt damit explizit risikoreiche Vorhaben mit neuartigen Ansätzen. Gleichzeitig sollen über das geförderte Exploration Project langfristige Forschungsvorhaben oder Finanzierungsstrukturen entwickelt werden können.

Gegenstand der Förderung

Gefördert werden Forschungsprojekte, die dazu beitragen, die Voraussetzungen für sozialen Zusammenhalt an der Schnittstelle zwischen geistes-, sozial-, natur- oder ingenieurwissenschaftlicher Perspektiven zu analysieren, die Veränderungen des Zusammenhalts zu erfassen und die Auswirkungen von sozialen, natürlichen oder technischen Einflüssen zu verstehen. 

Entsprechend der Ziele des Querschnittsthemas ‚Diversity and Gender Equality‘ der Berlin University Alliance sollen auch ihre Forschungsvorhaben nach der Relevanz von Diversität für sozialen Zusammenhalt fragen und in ihrer Konzeption erkennen lassen, dass sie eine Forschungskultur fördern, die unterschiedliche Meinungen, Perspektiven und Erfahrungen respektiert und eine integrative akademische Gemeinschaft fördern, in der sich alle gleichwertig geschätzt, legitim zugehörig und in ihrem intellektuellen Streben ermächtigt fühlen.

Entsprechend der Ziele der Internationalisierung der Berlin University Alliance können die Forschungsvorhaben der Stärkung der internationalen Partnerschaften – insbesondere der Berlin-Oxford-Kooperation – dienen.

Knowledge Exchange sowie Teaching & Learning sind integrale Bestandteile des Exzellenzantrags und damit auch der Aktivitäten der Berlin University Alliance. Verknüpfungen zwischen den unterschiedlichen Objectives der Alliance sind explizit erwünscht. Insofern sind Initiativen sowohl zu Austauschformaten als auch zu innovativer Lehre im Rahmen der Ausschreibung von Grand Challenge Initiatives willkommen.

Die vier Förderschwerpunkte sind:

1. Entwicklungsdynamiken und Aushandlungen von sozialem Zusammenhalt

  • Schärfung des Begriffs und des Verständnisses in interdisziplinärer Hinsicht unter Berücksichtigung empirischer Fundierung
  • Aushandlungen von sozialem Zusammenhalt in einer urbanisierten Gesellschaft
  • Dimensionen von Klasse, Gender, Ethnizität, Religion und Alter für Social Cohesion
  • Historische und kulturelle Dimensionen von sozialem Zusammenhalt
  • Sozialethische Normen und Techniken der Verantwortungsattribution

2. Herausforderungen und Potentiale von sozialem Zusammenhalt

  • Herausforderungen und Potential von Technologieentwicklung für sozialen Zusammenhalt, z. B. Prozesse der Digitalisierung
  • Herausforderungen und Potentiale von Lebensstilen, Bildung, Ernährung, Gesundheit und Körperpraktiken für sozialen Zusammenhalt
  • Schwächung von sozialem Zusammenhalt, z. B. durch Polarisierungen in Politik, Wirtschaft, Religion etc.
  • Sozialer Zusammenhalt in einer alltäglichen Praxis und Alltagskommunikation

3. Lokale und globale Dimensionen von sozialem Zusammenhalt

  • Potentiale, Herausforderungen und neue Formen von sozialem Zusammenhalt durch Transnationalisierung, Globalisierung und Migration
  • Potentiale, Herausforderungen und neue Formen von sozialem Zusammenhalt durch Ökologie und Klimawandel

4. Gestaltung von sozialem Zusammenhalt

  • Innovative technische, naturwissenschaftliche und medizinische Gestaltungsmöglichkeiten von sozialem Zusammenhalt
  • Sozialer Zusammenhalt in der Arbeitswelt
  • Sozialer Zusammenhalt durch Infrastrukturen, Logistik etc.
  • Gestaltung von sozialem Zusammenhalt durch Institutionen, Recht und Politik, in partizipativen Strukturen und sozialen Bewegungen
  • Care und der Wandel geschlechtlicher Arbeitsteilung als Herausforderungen für sozialen Zusammenhalt

Mit dem Förderprogramm der Grand Challenge Initiative Social Cohesion der Berlin University Alliance werden Exploration Projects unterstützt, die in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit neuartige Forschungsthemen verfolgen. Die Förderung richtet sich an Projekte, die Disziplingrenzen und entsprechende Methodendifferenzen überwinden und interdisziplinäre Ansätze fruchtbar machen. Transdisziplinäre Zusammenarbeit mit Praxispartner_innen und relevanten gesellschaftlichen Gruppen ist erwünscht.

Art, Umfang und Höhe der Förderung

Exploration Projects sind auf eine dreijährige Förderung angelegt. Eine Option zur Verlängerung ist nicht vorgesehen. Projekte können bewilligt werden, wenn die Antragsteller_innen plausibel darlegen, dass sie Fragen, Perspektiven, Netzwerke oder Anwendungsideen entwickeln, die es ermöglichen, ein neues Forschungsthema zu entwickeln und nachhaltig aufzustellen. Die Förderung in einem Exploration Project dient dazu, die Tragfähigkeit einer Idee über einen längeren Zeitraum zu erkunden. Kostenneutrale Verlängerungen der Projekte durch krankheits- oder familienbedingte Ausfälle (Schwangerschaft, Elternzeit u. a.) sind möglich.

Die Fördersumme je Exploration Project beträgt maximal bis zu 450.000 Euro pro Jahr, d. h. insgesamt maximal 1,35 Millionen Euro. Die Fördermittel werden als Haushaltsmittel in den Mitgliedseinrichtungen der Berlin University Alliance zweckgebunden bereitgestellt.

In Anlehnung an die haushaltsrechtlichen Vorgaben der jeweiligen Alliance-Einrichtung können Personalmittel für wissenschaftliches Personal (inkl. studentisches Personal) und, in geringerem Umfang, für nicht-wissenschaftliches Personal, für Sachmittel sowie Investitionen (ausgenommen Baukosten) und Mietkosten beantragt werden. Vernetzungs- und öffentlichkeitswirksame Aktivitäten können ebenfalls gefördert werden.

Promovierende können im Rahmen eines Exploration Projects eingestellt werden, vorausgesetzt, dass der Arbeitsvertrag für den gesamten Projektverlauf gesichert ist. In den Fällen, in denen eine längere Qualifizierungsphase als die drei Projektjahre in der Regelpromotionszeit vorgesehen sind, ist eine Finanzierungsabsicherung der/des Promovierenden über die Dauer über die Projektlaufzeit hinaus nachzuweisen.

Koordinative Aufgaben sollen durch das wissenschaftliche Personal wahrgenommen werden; Stellen für nicht-wissenschaftliches Personal können hierzu nicht beantragt werden.

Zur Antragsstellung muss ein Budgetplan vorliegen, der festlegt, wie die Mittel auf die an der Antragstellung beteiligten Alliance-Einrichtungen aufgeteilt werden. Dieser kann nach der Bewilligung nicht mehr maßgeblich geändert werden. Die Finanzierung der eigenen Stelle kann in Ausnahmen möglich sein, nicht jedoch als Hauptantragsteller_in.

Eine Übertragung der Mittel in das nächste Haushaltsjahr maximal in Höhe von 20 % der Jahressumme im Rahmen der Projektlaufzeit ist auf Antrag bis zum 1. September d. J. möglich.

Voraussetzungen / Antragsberechtigung

Antragsberechtigt sind Professor_innen und promovierte Wissenschaftler_innen der Alliance-Einrichtungen, d. h. Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin sowie Charité – Universitätsmedizin Berlin. Die Finanzierung der eigenen Stelle muss über den gesamten Projektverlauf nachweislich (Arbeitsvertrag) gesichert sein. Da bei dieser Förderung die Entwicklung langfristiger Perspektiven angestrebt wird, sollte die Mehrheit der Antragsteller_innen auf Dauerstellen beschäftigt sein. Sollte der Vertrag eines oder einer Antragstellenden befristet sein und vor Ende des voraussichtlichen Projektabschlusses auslaufen, kann ein Schreiben des/der entsprechenden Dekans/Dekanin oder Präsident_in bzw. Vorstandsvorsitzenden vorgelegt werden, das die Sicherung der Stelle zur Beendigung des Projekts belegt.

Antragstellende promovierte Wissenschaftler_innen am Anfang ihrer Karriere müssen nach den Kriterien ihres Fachs eine wissenschaftliche Unabhängigkeit erkennen lassen (z. B. Junior Research Group Leader, Emmy-Noether-Gruppen u. ä.). Qualifizierungsphasen für Post-Docs sind im Rahmen der Antragstellung explizit erwünscht. In begründeten Fällen ist hier auch die eigene Stelle finanzierbar.

Wissenschaftler_innen aus dem In- und Ausland sowie Partner_innen aus der Praxis können sich als Mitantragsteller_innen beteiligen, allerdings ohne damit einen Anspruch auf Förderung zu haben. Dies gilt auch für Mitglieder außeruniversitärer Berliner Forschungseinrichtungen, insofern sie keine Affiliation mit einer der Alliance-Einrichtungen haben. Sie können dann ausschließlich als Kooperationspartner_innen mit eigenen Mitteln am Projekt teilnehmen. Treten Dritte als Mitantragsteller_innen auf, müssen sie ihren finanziellen Beitrag bereits im Antrag darlegen (dies kann ggf. auch die eigene Stelle sein). Darüber hinaus ist es möglich, weitere externe Kooperationspartner_innen zu benennen. Diese müssen ihre finanziellen Beiträge im Vorhinein nicht darlegen. Es ist jedoch möglich, im Rahmen der Vergaberichtlinien für Haushaltsmittel der jeweiligen Alliance-Einrichtung Aufträge nach außen zu geben.

An-Institute der Alliance-Einrichtungen sind per se nicht antragsberechtigt. Einzelpersonen, z. B. Professor_innen eines An-Instituts, mit Affiliation an einer Alliance-Einrichtung sind antragsberechtigt. Promovend_innen oder auch Dr. des. sind nicht antragsberechtigt.

Antragstellende Gruppen sollten aus mindestens 6 und höchstens 12 Wissenschaftler_innen bestehen. Dabei müssen Antragsteller_innen aus mindestens zwei Alliance-Einrichtungen beteiligt sein. Im Sinne der Karriereförderung junger Wissenschaftler_innen ist es wünschenswert, dass mindestens ein_e Wissenschaftler_in in einer frühen Phase ihrer_seiner Karriere (Post-Doc, Juniorprofessor_in oder ggf. W2-Professur) im antragstellenden Konsortium mitwirkt. Hierbei ist jedoch darauf zu achten, dass Antragsteller_innen im Sinne der Nachhaltigkeit für eine langfristige Realisierung des Vorhabens zur Verfügung stehen.

Eine Mehrfachbeteiligung im Rahmen der Ausschreibung Exploration Projects Social Cohesion ist nicht möglich, das heißt, jede Person kann sich nur an einem Projektantrag beteiligen.

Antragsverfahren

Anträge können auf Deutsch oder Englisch über folgendes Online-Portal eingereicht werden: https://portal.bihealth.de/Portal/SitePages/Home.aspx.

Wenn Sie planen, einen Antrag einzureichen, bitten wir Sie rechtzeitig (bis 15. März 2020) um eine Nachricht, damit wir geeignete Gutachter_innen für Ihren Antrag vorsehen können. Ein formloses Schreiben an grand-challenges@berlin-university-alliance.de mit Nennung des Antragsthemas und einer vorläufigen Liste von beteiligten PIs ist ausreichend.

Der Antrag muss enthalten:

1. Antrag

  • Darstellung der Fragestellung und Zielsetzung des Exploration Projects in Bezug auf das Themenfeld Social Cohesion
  • Darlegung der Forschungslücke
  • Darlegung der besonderen interdisziplinären Perspektive, ggf. Darlegung der angestrebten transdisziplinären Vorgehensweise
  • Darlegung des geplanten Vorgehens inkl. Zeitplan und Arbeitspaket/Beitrag pro Antragsteller_in
  • Angaben zur Qualitätssicherung inkl. Kriterien zur Überprüfung
  • Erläuterung der Strategien und Maßnahmen zu Diversität
  • Erläuterung der Strategien und Maßnahmen zu Open Access
  • Darlegung des Beitrags zu den Zielen der Exploration Projects
  • Darlegung des Beitrags zu Formaten für Knowledge Exchange
  • Output und Nachhaltigkeitsstrategie bzw. Verstetigungsperspektive (z.B. langfristige Forschungsstrategie oder geplante Verstetigung und Folgefinanzierung aus Drittmitteln)

2. Weitere Unterlagen

  • Kurzvita der Antragsteller_innen mit den fünf wichtigsten Publikationen zum Antragsthema
  • Kostenplan inklusive Erläuterung und Begründung sowie ggf. Benennung der Ko-Finanzierung durch die beteiligten Einrichtungen und ggf. Dritte
  • Liste der Kooperationspartner_innen
  • Verzeichnis der zitierten Literatur
  • „Anzeigebogen“ des Dekanats oder einer dekanatsäquivalanten Einrichtung, die die Grundausstattung (Räume etc.) stellt

Ein Formblatt zu den Antragstellenden findet sich in der Online-Maske. Dies und weitere Details sind im Online-Portal aufgeführt.

Bitte beachten Sie auch die FAQs zur Ausschreibung auf der Verbund-Website.

Auswahlverfahren

Der Auswahlprozess folgt einem zweistufigen Verfahren.

In einem ersten Schritt werden die Anträge von einem internationalen Expert_innen-Gremium gemeinsam mit dem Expert_innen-Kreis Social Cohesion der Berlin University Alliance begutachtet. Es werden bis zu 15 Projekte ausgewählt, die zu einem Projekt-Pitch eingeladen werden, der Anfang August stattfinden wird. Ausgewählte Vertreter_innen anderer Steering Committees nehmen beim Pitch beratend teil. Im Pitch stellen die PIs der ausgewählten Projekte dem Auswahlgremium ihr Vorhaben mündlich vor. Zur Förderung werden voraussichtlich fünf Projekte ausgewählt. Frühester Förderbeginn ist der 1. September 2020.

Förderkriterien

Neben wissenschaftlicher Exzellenz stehen insbesondere interdisziplinäre, transdisziplinäre und vernetzende Ansätze bei der Förderlinie Exploration Projects im Vordergrund.

Die Hauptförderkriterien sind:

A (Zentrale Förderkriterien)

  • Überzeugende Darstellung, dass ein neues Forschungsfeld durch das Exploration Project in interdisziplinärer oder transdisziplinärer Kooperation erschlossen wird
  • Vielfältigkeit der Gruppenzusammensetzung

B (Notwendige Voraussetzung für die Förderung)

  • Forschung
    • Qualität und Originalität des Forschungsprogramms im internationalen Vergleich
    • Kohärenz des Forschungsprogramms und wissenschaftliche Produktivität der Kooperationen
    • Überzeugende Darlegung der Forschungslücke
  • Beteiligte / Personal
    • Internationale Konkurrenzfähigkeit
    • Förderung der Chancengleichheit und Diversität
  • Angemessenheit der beantragten Mittel

C (Ergänzende Kriterien)

  • Beitrag des Forschungsprogramms zur Grand Challenge Social Cohesion des Verbunds
  • Wissenschaftliche Exzellenz der beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
  • Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und seiner Eigenständigkeit
  • Management, Qualitätssicherung, Wissenschaftskommunikation

Ansprechpartner_innen

Für Fragen stehen Ihnen zentral die wissenschaftlichen Koordinator_innen des Steering Committee 1 unter grand-challenges@berlin-university-alliance.de zur Verfügung.

Dr. Nicola Isendahl
Referat Strategie
Humboldt-Universität zu Berlin
Tel.: 030 / 2093-20071

Veronique Riedel
Stabsstelle Task Force Exzellenzstrategie
Technische Universität Berlin
Tel.: 030 / 314-22438